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Das Griesheimer Stadtwappen

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Griesheim „Die besitzbare Stadt“

Besitzbare Stadt wenn jetzt hier was zum Sitzen wäre . . .
Besitzbare Stadt Preisübergabe
Besitzbare Stadt Objekt
Besitzbare Stadt Objekt
Besitzbare Stadt Objekt
Besitzbare Stadt Objekt

Projektbeschreibung

Alle Einrichtungen des öffentlichen Lebens, alle Maßnahmen und Angebote für Seniorinnen und Senioren, müssen für Menschen erreichbar sein, deren Radius und deren Bewegungsmöglichkeit sich mit zunehmendem Alter einschränken, oder durch Krankheit oder Behinderung schon  früher  eingeschränkt sind.

wenn jetzt hier was zum Sitzen wäre……

Film über die „Besitzbare Stadt“ von der Robert Bosch Stiftung:
zum Film >>

Die Ausgangssituation

Nachdem in Griesheim die Unwirtlichkeit der Kinderwege festgestellt und mit dem Konzept der bespielbaren Stadt aufgelöst wurde, rückte die Situation von den Fußgängern in den Blick, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder Alter lange Wege nicht bewältigen können oder denen das Warten schwerfällt. Es konnte die Erfahrung gemacht werden, dass Spielobjekte im Straßenraum zum Ausruhen genutzt wurden.

Für Seniorinnen und Senioren, die unterwegs sind, gibt es zwei verschiedene Bedürfnisse:

  • Sich treffen und am öffentlichen Leben teilnehmen.
    Hier sind solche Orte geeignet, die einerseits geschützt sind und andererseits interessante Ausblicke bieten.  Bänke laden zum Verweilen ein.
  • Kurz ausruhen und neue Kraft sammeln für den weiteren Weg.
    Hier braucht man eher eine Gelegenheit zum Kurzzeitsitzen. Dazu können teilweise auch Spielobjekte der Kinder genutzt werden. Aber es muss auch Ergänzungen geben.

Der Prozess

Drei Phasen strukturieren den Veränderungsprozess:

  • Identifikationsphase
    Zunächst einmal ist es wichtig, herauszufinden, wo wichtige Seniorenorte sind, und welche Wege dorthin besonders frequentiert sind. Im Stadtplan sollten diese markiert werden. Ein Kreuz für Orte und Striche für die Wege. Sachkundige Bürgerinnen und Bürger finden sich in Vereinen, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden, Senioren-treff, Frauentreff usw..
  • Konkretisierungsphase
    Die Ergebnisse werden mit vorhandenen Standorten von Bänken und definitions-offenen Objekten im Straßenraum abgeglichen. Weiterhin werden die Straßen und Plätze hinsichtlich der Umgestaltungsmöglichkeiten untersucht. Schließlich erfolgt eine Produktentwicklung für das Kurzzeitsitzen (Short Timer), da im Markt keine Vorbilder vorhanden sind.
  • Umsetzungsphase
    Der öffentliche Raum wird ergänzend und umgestaltend möbliert. Anschließend erfolgt eine Evaluation durch Griesheimer Bürgerinnen und Bürger.

Das Ergebnis

Menschen, die in Griesheim zu Fuß unterwegs sind, finden einen Straßenraum vor, der ihren Bedürfnissen entspricht. Für Kinder hat sich das Anregungspotential erhöht, für ältere und behinderte Menschen wird die Sicherheit gesteigert, den Weg be-wältigen zu können. Bei größeren Entfernungen steht mit dem Anruf-Sammel-Taxi (AST) ein  flexibles Beförderungssystem zur Verfügung. In fußläufigen Entfernungen bieten Objekte zum Kurzzeitsitzen die Sicherheit, sich bei nachlassenden Kräften, kurz zu erholen. Passend platzierte Bänke bieten sich als Treffpunkte an.

Indem die Präsenz im öffentlichen Raum weiter ermöglicht wird, werden ältere Menschen nicht aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt.

Die Möglichkeit durch Kurzzeitsitzen den öffentlichen Raum und städtische Angebote auch für  ältere Menschen erschließbar zu machen  wird  bisher in keiner Stadt realisiert. Eigens dafür entwickelte Objekte leiten eine neue Entwicklung ein und haben Vorbildcharakter.

 

Die Projektbeschreibung und Präsentation der "Besitzbaren Stadt" als PDF Datei zum herunterladen:

besitzbarestadt_Projektbeschreibung.pdf
besitzbarestadt_praesentation.pdf
Produktblatt_Objekte_und_Firmen.pdf

Weiter Informationen zur "Besitzbaren Stadt" bekommen Sie bei der Evangelischen Hochschule Darmstadt unter:
bespielbare-stadt.efhd.de