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Strom- und Heizkosten senken? Diese Ratgeber unterstützen Sie rund ums Energiesparen.

Griesheim hilft Bürgern, unabhängiger von Energieanbietern zu werden / Interaktiver "SolardachCheck" berechnet Ertrag von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Dach
Angesichts steigender Energiepreise wird die Unabhängigkeit bei der eigenen Energieversorgung für Hausbesitzer auch in Griesheim immer attraktiver. Die Lösung liegt auf dem Dach: Solarenergie. Die Stadt Griesheim, als sonnenreichste Stadt Hessens, hilft ihren Bürgern nun, diese Energie effektiv zu nutzen und damit Geld zu sparen. Mit dem kostenlosen Online-Ratgeber "SolardachCheck" erhalten interessierte Hausbesitzer schnell einen Überblick über das Potenzial ihrer Dachfläche.
Der Ratgeber liefert nach Eingabe der Daten des eigenen Hauses individuelle Ergebnisse, die auf einen Blick Auskunft über Wirtschaftlichkeit, Energieeinsparung sowie CO2-Minderung der geplanten Solarthermie- und Photovoltaikanlage geben. Diese leicht verständlichen Informationen reichen aus, um anschließend die Installation mit einem Handwerker oder Energieberater vor Ort planen zu können. Datenschutzrechtlich ist der SolardachCheck völlig unbedenklich: Die eingegebenen Informationen sind nicht öffentlich zugänglich und stehen ausschließlich dem jeweiligen Nutzer zur Verfügung.
Flächendeckend erhalten alle Haushalte in Griesheim im Dezember kostenlos Informationsmaterial, wobei sich Hausbesitzer unter anderem über verschiedene staatliche Förderungen informieren können und darüber, welche Voraussetzungen ein Dach mitbringen muss, um eine Installation zu ermöglichen.
In der Broschüre wird deutlich: Photovoltaikanlagen bringen ihren Besitzern gleich eine doppelte Rendite. Die Stromrechnung sinkt bedeutend, und durch die Einspeisevergütung für nicht genutzten Strom kommt noch zusätzliches Geld in die Haushaltskasse. Es dauert durchschnittlich zehn bis fünfzehn Jahre bis sich eine Anlage amortisiert hat. Das Know-How zur Solarenergie sowie den SolardachCheck liefert die gemeinnützige co2online GmbH, mit der das Griesheimer Umweltamt seit vielen Jahren kooperiert.
Broschüre SolardachCheck PDF
Griesheims Initiative ist gut für die Umwelt – und die lokale Wirtschaft
Von einer Solaranlage profitieren aber nicht nur die Griesheimer Bürger. Auch für lokale Unternehmen zahlt sich die Initiative des Umweltamtes aus. "Die Investition in Solarenergie bietet zusätzliche Umsatzmöglichkeiten für Griesheims Handwerker", sagt Hans-Peter Hörr vom Umweltamt. Der Beratungspool der „Griesheimer Energieexperten“ steht bereit.
Durch die Maßnahmen können Haushalte in Griesheim zudem ihre CO2-Emissionen deutlich senken. Eine durchschnittliche private Photovoltaikanlage in Deutschland produziert jährlich rund 900 Kilowattstunden Strom bei einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern. Pro Kilowattstunde Solarstrom werden wiederum 560 Gramm des Klimakillers CO2 vermieden. Griesheim leistet so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.
(Quelle: bine Informationsdienst)
Hausbesitzer, die eine Solaranlage zur Strom- oder Wärmeerzeugung installieren wollen, können jetzt zwei neue Planungsinstrumente online nutzen. Sowohl der von der EnergieAgentur.NRW entwickelte Photovoltaik-Rechner als auch die „Solar-Toolbox“ für thermische Solaranlagen der Schweizer Solarcampus GmbH werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Beide Programme sind auch von Laien für eine erste Orientierung einsetzbar. Sie führen selbsterklärend durch Menüs, die nur wenige Eingaben erfordern.
Mit dem Online-Rechner der EnergieAgentur.NRW
zum Online-Rechner >>
lässt sich überprüfen, ob sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage an einem konkreten Gebäude lohnt. Der Nutzer erhält eine Abschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für die Planung eine erste Orientierung gibt.
Aus den Gebäudedaten, der geplanten Anlagenfläche und der Modulart sowie der Finanzierung errechnet das Programm tabellarisch die solaren Erträge, die finanziellen Erlöse sowie die Betriebskosten. Anschaulich zeigt eine Grafik den Verlauf der Kosten und der Erlöse über die Jahre. Die Fläche, die sich zur Abschätzung angeben lässt, ist auf maximal 250 Quadratmeter begrenzt, da der PV-Rechner für Gebäude von Privatpersonen konzipiert ist.
Das Tool ist in Kooperation mit dem Wetterdienst Meteomedia energy entstanden. Es greift auf die Strahlungsdaten von 780 Meteomedia-Stationen in Deutschland zurück.
Solar-Toolbox für thermische Solaranlagen
Die "Solar-Toolbox"
zur Solar-Toolbox >>
simuliert thermische Solaranlagen sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zur kombinierten Heizungsunterstützung für beliebige Standorte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Es berücksichtigt dabei die Ausrichtung und Neigung des Daches genauso wie die Wärmedämmung des Gebäudes und die Anzahl der Bewohner. Aus den Daten ermittelt das Programm einen Dimensionierungsvorschlag für die Anlage und berechnet die zentralen Kenngrößen wie z. B. den erwarteten Solarertrag, die daraus resultierende Brennstoffeinsparung und den solaren Deckungsanteil. Zusätzlich stehen dem Nutzer Simulationsergebnisse wie Kollektortemperaturen, Speichertemperaturen, Energieflüsse und CO2-Ausstoss tabellarisch und grafisch zur Verfügung.
Bereitgestellt wird die "Solar-Toolbox" von der Solarcampus GmbH, einem Spin-off Unternehmen der Hochschule für Technik in Rapperswil.
Die Sonnenkraft zur Energieversorgung nutzen – das ist ein wesentlicher Schwerpunkt der lokalen Bemühungen Griesheims zum Weg in das neue Zeitalter der Erneuerbaren Energien. „Das ist Teil unseres Klimaschutzkonzeptes“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Winter. Nun will die Stadt das Potential von geeigneten Dachflächen vertiefend untersuchen. Hierzu können sich alle melden, die sich engagieren möchten. Dafür gibt es zwei Wege: entweder über die direkte Bereitstellung eigener Dachflächen oder eine finanzielle Beteiligung. „Zunächst geht es um eine ganz unverbindliche Anmeldung, damit wir einen Überblick haben. Dann können wir konkrete Maßnahmen in der sonnenreichsten Stadt Hessens, nämlich in Griesheim, entwickeln und Schritt für Schritt gemeinsam umsetzen“, so Winter weiter. Auf Postkarten können Interessierte sich melden. Diese liegen ab sofort an der Zentrale am Haupteingang zum Rathaus aus oder stehen online HIER zur Verfügung.
Wer bereits eine Anlage mit Erneuerbaren Energien in Griesheim hat, wird gebeten, diese freiwillig für ein Kataster zu melden. Meldebogen HIER.
Ein kostenloses Informationsangebot, um Strom und Wasser zu sparen.
Ein Service der Stadt Griesheim gemeinsam mit dem Land Hessen.
Weitere Informationen hier:
www.spargeraete.de
Energieberatung auch weiterhin kostenlos für Griesheimer Bürger
Griesheimer Bürger können sich auch 2012 kostenlos, kompetent und unabhängig von der Verbraucherzentrale Hessen beraten (zur Beratung) lassen. Neben der Solarenergie rund um alle weiteren Themen der Energieberatung. Terminabsprachen über das Umweltamt, Telefon 0 61 55 / 701-241.
Weiterhin steht ein umfangreiches Beratungsangebot online auf der Homepage der Stadt Griesheim unter www.griesheim.de/Service-Ratgeber.1119.0.html zur Verfügung.