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vom: 16.02.2010

DADINA und RMV wollen ÖPNV gemeinsam gestalten

 

Am Freitag (5.) fand in Griesheim ein Informationsaustausch zwischen RMV und DADINA statt. Vorstandsvorsitzender Stadtrat Dieter Wenzel begrüßte die Gäste. Unsere Aufnahme zeigt von links: DADINA-Geschäftsführer Matthias Altenhein, Verbandsversammlungsvorsitzender Hans-Peter Hörr, Stadtrat Dieter Wenzel und RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. © DADINA

Gremienmitglieder der DADINA aus Vorstand, Verbandsversammlung, Städte- und Gemeindebeirat sowie Fahrgastbeirat waren der Einladung zum Informationsaus-tausch nach Griesheim gefolgt. © DADINA

Informationsaustausch der Gremien hat in Griesheim stattgefunden
Zu einem Informationsaustausch trafen sich Vertreter der Gremien der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation -DADINA- mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) im Griesheimer Rathaus.
Vorstandsvorsitzender Stadtrat Dieter Wenzel (Darmstadt) unterstrich bei seiner Begrüßung die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit zwischen Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg in der DADINA seit über zwölf Jahren. Besonders freute ihn, dass der neue RMV-Geschäftsführer, Prof. Knut Ringat, über die  Ziele des RMV referierte und gemeinsam im Dialog den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gestalten möchte.

Ein starker Verband
Moderator Hans-Peter Hörr (Griesheim) sah als Vorsitzender der Verbandsversammlung die DADINA als einen „modernen, nachhaltigen und starken Verband“, vom dem viele wichtige Impulse für eine bedarfsorientierte Mobilitätssicherung ausgingen. Der Landkreis und die Stadt Darmstadt als zwei von insgesamt 27 Gesellschaftern des RMV wollen im Gesamtnetz einen „zukunftsfähigen und leistungsstarken ÖPNV“. Deshalb sei ein solcher Austausch wichtig, hoben Hörr und Wenzel hervor.

Ein wichtiger Partner
Knut Ringat bezeichnete die DADINA in seinem Impulsreferat als „wesentlichen Partner“ des RMV, der sich innovativ und mit Nachdruck einbringe. Um den ÖPNV weiter zu entwickeln, bedürfe es Strategien, die nur gemeinsam diskutiert werden könnten. Deshalb stehe für ihn auch besonders der Mensch im Vordergrund. Für den ÖPNV der Zukunft  sehe er im RMV eine Qualitätsoffensive, den erleichterten Zugang zum Nahverkehr sowie die Sicherung der Finanzen. Dazu wird in diesem Jahr eine Fortschreibung des „Regionalen Nahverkehrsplanes“ begonnen und eine Fahrgasterhebung im gesamten Verbundgebiet durchgeführt.

Mehr Transparenz gefordert
Im Rahmen der Diskussion standen insbesondere auch Fragen der künftigen Finanzierung im Vordergrund. Hörr wünschte ein transparenteres und nachvollziehbares Aufteilungsverfahren der Einnahmen und Ausgaben. Zahlreiche kommunale Vertreter mahnten die Sanierung der Bahnhöfe an. Auch Ringat sieht dabei die Zusammenarbeit mit der Bahn als schwierig an. „Wir zahlen Stationsgebühren und bekommen solche Qualitätsmängel“, so der RMV-Geschäftsführer. Für bessere Fahrgastrechte auch im Verbund appellierte der Vorsitzende des DADINA-Fahrgastbeirates, Bernd Rohrmann.

Themen gemeinsam angehen
Druckfrisch zur Veranstaltung legte die DADINA den „Qualitätsbericht 2009“ vor, der wichtige Zahlen zur Pünktlichkeit, Qualität und Leistungsstärke der Verkehre enthält.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung ging es vor Allem um Optimierungen im Nahverkehrsnetz.  Abschließend wurde deshalb vereinbart einen Austausch regelmäßig zu organisieren. Vorstandsvorsitzender Wenzel brachte es auf den Punkt: „Der neue Geschäftsführer hat sich insgesamt sehr gut dargestellt, es macht deshalb auch Spaß, die Themen der Zukunft gemeinsam zu gestalten“

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