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Frauen- und Gleichstellungsbüro


Leiterin, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte nach HGO und HGlG:

Frau Karin Hofmann
Telefon: 0 61 55 / 701-155
Telefax: 0 61 55 / 701-216
frauenbuerogriesheimde

Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung

Filmtipp zum Thema „Gleichberechtigung“:   „Agentinnen des Wandels“.
Zum direkten Download des Filmes:  https://www.frauenbeauftragte.org/sites/default/files/uploads/videos/BAG_Frauenbueros_Agentinnen_des_Wandels.mp4

Der sehr kurzweilige Trickfilm ist auch bei vimeo und youtube zu sehen
https://vimeo.com/231301034 und https://www.youtube.com/watch?v=KjPuL_GkbWU

Aufgabenbereich des Frauen- und Gleichstellungsbüros

Die Umsetzung der Bestimmungen des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes vom 1. Januar 2016 in der Stadtverwaltung Griesheim und im Eigenbetrieb Haus Waldeck ist ein wichtiger Teil des Aufgabenbereichs des Frauen- und Gleichstellungsbüros.

Ziele sind die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer sowie die Beseitigung bestehender Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst. Auch bei der Besetzung von Kommissionen, Beiräten, Verwaltungs- und Aufsichtsräten ist darauf hinzuwirken, dass mindestens zur Hälfte Frauen berücksichtigt werden, soweit die Dienststelle ein Entsendungs-, Bestellungs- oder Vorschlagsrecht hat.

Bis zur Erreichung dieser Ziele sollen durch berufliche Förderung auf der Grundlage von Frauenförder- und Gleichstellungsplänen mit verbindlichen Zielvorgaben die Zugangs- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer verbessert werden. Dabei ist den besonderen Belangen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen Rechnung zu tragen.

Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern soll in der Verwaltung als  durchgängiges Leitprinzip umgesetzt werden. Alle Beschäftigten, insbesondere solche mit Vorgesetzten- oder Leitungsaufgaben, haben die Erreichung der Ziele des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes zu fördern und bei allen Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Beschäftigten haben können, sowie bei der Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern zu beachten.

Durch Frauenförder- und Gleichstellungspläne und sonstige Maßnahmen der Förderung soll auf die Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst, auf die Gewährleistung der Entgeltgleichheit und die Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen hingewirkt werden. Diskriminierungen wegen des Geschlechts und des Familienstandes sind zu beheben.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern soll auch sprachlich im dienstlichen Schriftverkehr, in Rechts- und Verwaltungsvorschriften usw. zum Ausdruck gebracht werden.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte ist eng vernetzt mit der Arbeitsgemeinschaft der Frauenbeauftragten, die im Landkreises Darmstadt-Dieburg gemäß dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes tätig sind.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im externen Bereich sind u.a. das Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2, die Hessische Gemeindeordnung § 4b Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (intern und extern).

Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes besagt „Frauen und Männer sind gleichberechtigt…“, dieser Artikel wurde 1994 ergänzt durch den Zusatz „..der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Diesen Verfassungsauftrag hat die Hessische Gemeindeordnung in § 4b „Gleichberechtigung von Frau und Mann“ aufgegriffen: „Die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Durch die Einrichtung von Frauenbüros oder vergleichbare Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Verwirklichung dieses Auftrags auf der Gemeindeebene erfolgt.“

Der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten umfasst u.a. Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung und Beratung zu den Themen: Gleichberechtigung, Gender Main Streaming, Mädchen und Frauen in MINT Berufe, Girlsday/Boysday, Wiedereinstieg in den Beruf, Existenzsicherung, Trennung/Scheidung, Stalking, Häusliche Gewalt, vertrauliche Geburt, FGM Female Genital Mutilation, sexueller Missbrauch von Mädchen und Jungen;Angebote für Migrantinnen und Vernetzung, Unterstützung und Beratung der Frauentreffs und Vernetzung, Interkulturelle Angebote und Projekte, Förderung der lokalen Frauen- und Familienpolitik;
Mitarbeit in den Arbeitsgemeinschaften der HGO Frauenbeauftragten auf Kreis- und Landesebene und Durchführung gemeinsamer Projekte (Eqaul Pay Day, Weltfrauentag, Gewaltprävention, Dagmar-Morgan-Preis, Runde Tische zu Frauenpolitischen Themen, Benefizlauf Weiterleben e.V., Fortbildungsveranstaltungen usw.), Netzwerkarbeit mit frauenpolitisch wichtigen Gruppen und Einrichtungen.

Beratung

Jede Frau und jedes Mädchen der Stadt Griesheim kann sich mit ihrer individuellen Frage- oder Problemstellung an die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Griesheim wenden. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos. Beratungstermine können telefonisch vereinbart werden.

Veranstaltungen des Frauenbüros der Stadt Griesheim

Frauentreff & Frauenfrühstück

Die Frauentreffs und das Frauenfrühstück finden regelmäßig im Bürgerhaus „Am Kreuz“, Frauenraum, und im Heimatmuseum Griesheim, statt.

Die aktuellen Termine finden Sie hier.


Kontakt
Stadtverwaltung Griesheim
Frauen- und Gleichstellungsbüro
Frau Karin Hofmann
Wilhelm-Leuschner-Straße 75
64347 Griesheim
Telefon: 0 61 55 / 701-155
Telefax: 0 61 55 / 701-216
frauenbuerogriesheimde