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Frauen- und Gleichstellungsbüro


Leiterin, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte nach HGO und HGlG:

Frau Karin Hofmann
Telefon: 0 61 55 / 701-155
Telefax: 0 61 55 / 701-216
frauenbuerogriesheimde

Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung

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Aufgabenbereich des Frauen- und Gleichstellungsbüros

Die Umsetzung der Bestimmungen des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes vom 1. Januar 2016 in der Stadtverwaltung Griesheim und im Eigenbetrieb Haus Waldeck ist ein wichtiger Teil des Aufgabenbereichs des Frauen- und Gleichstellungsbüros.

Ziele sind die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer sowie die Beseitigung bestehender Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst. Auch bei der Besetzung von Kommissionen, Beiräten, Verwaltungs- und Aufsichtsräten ist darauf hinzuwirken, dass mindestens zur Hälfte Frauen berücksichtigt werden, soweit die Dienststelle ein Entsendungs-, Bestellungs- oder Vorschlagsrecht hat.

Bis zur Erreichung dieser Ziele sollen durch berufliche Förderung auf der Grundlage von Frauenförder- und Gleichstellungsplänen mit verbindlichen Zielvorgaben die Zugangs- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer verbessert werden. Dabei ist den besonderen Belangen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen Rechnung zu tragen.

Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern soll in der Verwaltung als  durchgängiges Leitprinzip umgesetzt werden. Alle Beschäftigten, insbesondere solche mit Vorgesetzten- oder Leitungsaufgaben, haben die Erreichung der Ziele des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes zu fördern und bei allen Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Beschäftigten haben können, sowie bei der Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen, die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern zu beachten.

Durch Frauenförder- und Gleichstellungspläne und sonstige Maßnahmen der Förderung soll auf die Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst, auf die Gewährleistung der Entgeltgleichheit und die Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen hingewirkt werden. Diskriminierungen wegen des Geschlechts und des Familienstandes sind zu beheben.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern soll auch sprachlich im dienstlichen Schriftverkehr, in Rechts- und Verwaltungsvorschriften usw. zum Ausdruck gebracht werden.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte ist eng vernetzt mit der Arbeitsgemeinschaft der Frauenbeauftragten, die im Landkreises Darmstadt-Dieburg gemäß dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes tätig sind.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im externen Bereich sind u.a. das Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2, die Hessische Gemeindeordnung § 4b Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (intern und extern).

Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes besagt „Frauen und Männer sind gleichberechtigt…“, dieser Artikel wurde 1994 ergänzt durch den Zusatz „..der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“
Diesen Verfassungsauftrag hat die Hessische Gemeindeordnung in § 4b „Gleichberechtigung von Frau und Mann“ aufgegriffen: „Die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Durch die Einrichtung von Frauenbüros oder vergleichbare Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Verwirklichung dieses Auftrags auf der Gemeindeebene erfolgt.“

Der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten umfasst u.a. Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung und Beratung zu den Themen: Gleichberechtigung, Gender Main Streaming, Mädchen und Frauen in MINT Berufe, Girlsday/Boysday, Wiedereinstieg in den Beruf, Existenzsicherung, Trennung/Scheidung, Stalking, Häusliche Gewalt, vertrauliche Geburt, FGM Female Genital Mutilation, sexueller Missbrauch von Mädchen und Jungen;Angebote für Migrantinnen und Vernetzung, Unterstützung und Beratung der Frauentreffs und Vernetzung, Interkulturelle Angebote und Projekte, Förderung der lokalen Frauen- und Familienpolitik;
Mitarbeit in den Arbeitsgemeinschaften der HGO Frauenbeauftragten auf Kreis- und Landesebene und Durchführung gemeinsamer Projekte (Eqaul Pay Day, Weltfrauentag, Gewaltprävention, Dagmar-Morgan-Preis, Runde Tische zu Frauenpolitischen Themen, Benefizlauf Weiterleben e.V., Fortbildungsveranstaltungen usw.), Netzwerkarbeit mit frauenpolitisch wichtigen Gruppen und Einrichtungen.

Erklärvideo zum Thema „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung/Loverboys“

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW hat ein Erklärvideo zum Thema „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung/Loverboys“ produzieren lassen. Dieses steht ab sofort in den Sozialen Medien für den Abruf zur Verfügung. Zielgruppe des Videos sind Mädchen und junge Frauen als potentielle Opfer der Loverboy-Methode und die Öffentlichkeit.
 
Facebook: www.facebook.com/MHKBG.NRW/videos/vb.1392645197500577/314620309198326/?type=2&theater
Youtube: www.youtube.com/watch?v=_pvDKgVNlNo
Twitter: twitter.com/i/status/1106234366391390210
Instagram: www.instagram.com/p/BvCBZ1fBllG/
 

Pressebericht - 25. November – Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen!“

Seit vielen Jahren wehen jährlich am 25. November weltweit die Fahnen „Frei leben ohne Gewalt“. In vielen Ländern wird damit ein Signal gesetzt, um für Menschenrechte und gegen Gewalt einzutreten.
Der 25. November wurde am 17. Dezember 1999 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erklärt.

Griesheim beteiligt sich an diesem jährlichen Aktionstag mit dem Aufhängen der Fahne, Fortbildungen für Frauen sowie einem Informationsstand im Foyer des Rathauses. Bei Rückfragen und für weitere Informationen kann auch die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Karin Hofmann, angesprochen werden.

„Beratungsangebote für Frauen sind nach wie vor von großer Bedeutung. Gerade wenn es um Stalking geht, nehmen Betroffene oft viel zu spät Hilfe in Anspruch.
Seit 2013 ist das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ eingerichtet und mit dem Inkrafttreten der Istanbul-Konvention am 1. Februar 2019 ist ein weiterer Meilenstein im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen gesetzt.“ So die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Griesheim.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kostenlos unter der Telefonnummer 08000 116 016 zu erreichen.
Mehr als 60 qualifizierte Beraterinnen informieren und beraten gewaltbetroffene Frauen, Personen aus ihrem sozialen Umfeld und Fachkräfte - kostenlos, anonym, in 18 Sprachen sowie in Deutscher Gebärdensprache und in Leichter Sprache.

In den Fällen von Vergewaltigung kann „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung ohne polizeiliche Anzeige“ im Klinikum Darmstadt in Anspruch genommen werden.
Vergewaltigungsopfer haben die Möglichkeit, ohne vorherige polizeiliche Anzeige im Klinikum Darmstadt, Grafenstraße 9, eine medizinische Erstversorgung zu bekommen und die Beweismittel rechtssicher dokumentieren zu lassen.

Am 1. Februar 2019 ist die Istanbul-Konvention in Deutschland in Kraft getreten. Ein „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“. Die Konvention ist geltendes Recht.
Alle Staaten, die die Istanbul-Konvention ratifiziert haben, haben sich verpflichtet, die Inhalte der Konvention umzusetzen.

Der Jahresbericht 2018 des „Netzwerk Gewaltschutz“ im Landkreis Darmstadt-Dieburg nennt folgende Zahlen des Polizeipräsidium Südhessen:


Darmstadt    224 Straftaten häuslicher Gewalt
        221 Opfer – davon 193 weiblich und 49 männlich
        1 vollendetes Tötungsdelikt (Mord) und 1 versuchter Mord

Landkreis    266 Straftaten häuslicher Gewalt
Darmstadt-    259 Opfer – davon 210 weiblich und 28 männlich
Dieburg        2 versuchte Tötungsdelikte


Hessen        8927 erfasste Straftaten im Bereich häuslicher Gewalt
        8650 Opfer – davon 7169 weiblich und 1481 männlich
        23 Fälle im Bereich Totschlag und Tötung auf Verlangen
        8 erfasste Fälle im Bereich Mord – davon 5 Versuche


Selbstverständlich kann die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Griesheim, Karin Hofmann, jederzeit von Ratsuchenden angesprochen werden und entsprechende Hilfestellung leisten, Telefon 06155 701155.
In Fällen von häuslicher Gewalt oder nach anderen Straftaten sind die Beamtinnen und Beamten der Polizei die ersten Ansprechpartner.

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25.11.2019 Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“

Informationen des Netzwerks Gewaltschutz – Prävention und Schutz gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg

25.11.2019 Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“
Zahlen – Daten – Fakten Veranstaltungshinweise, Veröffentlichungen, Mitglieder, Ziele, Hintergrund erhalten Sie hier als PDF: Informationen des Netzwerks Gewaltschutz.pdf

 

 

Am 18. März 2018 findet der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, statt um darauf aufmerksam zu machen, dass Frauen in Deutschland aktuell im Durchschnitt 21 Prozent weniger verdienen als Männer.
Der Equal Pay Day wurde 2008 erstmals auf Initiative des BPW Germany, Business and Professional Woman, in Deutschland durchgeführt. „Business and Professional Woman“ ist eines der ältesten und größten internationalen Berufsnetzwerke für angestellte und selbstständige Frauen, das in rund 100 Ländern vertreten ist. Business and Professional Woman International genießt Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat.
„Transparenz gewinnt“ lautet das diesjährige Kampagnenmotto und verweist damit auf das neue Entgelttransparenzgesetz. Unter Beachtung der Vorgaben des Entgelttransparenzgesetzes haben Beschäftigte seit Januar 2018 die Möglichkeit, sich über die Entgeltstrukturen in ihrem Unternehmen zu informieren. Informationsbroschüren zum Entgelttransparenzgesetz sind kostenlos im Rathaus erhältlich.
Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied.
Der Hessische Lohnatlas liefert hier, bezogen auf das Jahr 2015, interessante Zahlen (Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Bundesagentur für Arbeit, Beschäftigungsstatistik, Berechnung und Darstellung IWAK), https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/hsm/lohnatlas.pdf
Mit einer Lohnlücke von 17,3 % zwischen Frauen und Männern im Jahr 2015 haben Frauen im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Schnitt 632 Euro weniger Bruttomonatsgehalt als Männer.
Frauen ohne Berufsabschluss verdienen im Schnitt 177 Euro weniger im Bruttomonatsentgelt als Männer auf dem gleichen Qualifikationsniveau.
Frauen mit Berufsabschluss verdienen im Schnitt 488 Euro weniger im Bruttomonatsentgelt als ihre männlichen Kollegen.
Bei den Beschäftigten mit akademischem Abschluss liegt die Lohnlücke bei 30,2 % und Akademikerinnen verdienen im Schnitt 1.789 Euro weniger im Bruttomonatsentgelt als Männer auf dem gleichen Qualifikationsniveau.
Hier liegt das durchschnittliche Bruttomonatsentgelt bei Männern bei 5.927 Euro und bei Frauen bei 4.138 Euro.
Bei der Betrachtung verschiedener Berufssektoren ergibt sich ebenfalls ein differenziertes Bild.
Die Lohnlücke bei den Produktions- und MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) beträgt im Landkreis Darmstadt-Dieburg 12,6 %. Frauen in Vollzeit verdienen im Schnitt 458 Euro weniger im Bruttomonatsentgelt als Männer. Der Frauenanteil in diesem Berufssektor liegt bei 12.4 %.
Mit 18,5 % lässt sich bei den personenbezogenen Dienstleistungsberufen die im Vergleich der Berufssektoren größte Lohnlücke im Landkreis Darmstadt-Dieburg feststellen. Der Frauenanteil liegt in diesem Berufssektor bei 61,9 %. Frauen verdienen im Schnitt 610 Euro weniger im Bruttomonatsentgelt als Männer.
Die Lohnlücke bei den kaufmännisch-wirtschaftlichen Dienstleistungsberufen liegt bei 16,9 % und entspricht einer Differenz von 637 Euro im Bruttomonatsentgelt. In diesem Berufssektor liegt der Frauenanteil bei den Vollzeitbeschäftigten bei 40 %.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg zeigt sich im Jahr 2015 eine Lohnlücke von 17,3 % zwischen Frauen und Männern, die in Vollzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.
Im Vergleich verschiedener Berufssektoren wird deutlich, dass Frauen im Landkreis Darmstadt-Dieburg in den kaufmännischen und wirtschaftlichen Dienstleistungsberufen sowie in den Produktions- und MINT-Berufen mehr verdienen können als in den personenbezogenen Dienstleistungsberufen.

Abschließend noch ein interessanter Hinweis auf das Gender Pay Gap Experiment: Dieselbe Person mit derselben Qualifikation bewirbt sich für denselben Job – einmal als Frau, einmal als Mann.
https://frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/gender-pay-gap-experiment
www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=JZZ8VDgjw34

Bei Fragen und Anregungen steht ihnen die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Griesheim, Karin Hofmann, Telefon 06155 701155, gerne zur Verfügung.

Filmtipp zum Thema „Gleichberechtigung“:   „Agentinnen des Wandels“.
Zum direkten Download des Filmes:  https://www.frauenbeauftragte.org/sites/default/files/uploads/videos/BAG_Frauenbueros_Agentinnen_des_Wandels.mp4

Der sehr kurzweilige Trickfilm ist auch bei vimeo und youtube zu sehen
https://vimeo.com/231301034 und https://www.youtube.com/watch?v=KjPuL_GkbWU

Beratung

Jede Frau und jedes Mädchen der Stadt Griesheim kann sich mit ihrer individuellen Frage- oder Problemstellung an die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Griesheim wenden. Die Beratung ist vertraulich und kostenlos. Beratungstermine können telefonisch vereinbart werden.

Veranstaltungen des Frauenbüros der Stadt Griesheim

Frauentreff & Frauenfrühstück

Die Frauentreffs und das Frauenfrühstück finden regelmäßig im Bürgerhaus „Am Kreuz“, Frauenraum,  statt.

Die aktuellen Termine finden Sie hier.


Kontakt
Stadtverwaltung Griesheim
Frauen- und Gleichstellungsbüro
Frau Karin Hofmann
Wilhelm-Leuschner-Straße 75
64347 Griesheim
Telefon: 0 61 55 / 701-155
Telefax: 0 61 55 / 701-216
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