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Kindertagestätte Mathilde

Die Kindertagesstätte Mathilde besteht seit 1969 und ist eine der ältesten Kindertagestätten der Stadt Griesheim.
Eingebettet im Wohngebiet, verkehrsgünstig gelegen, in einer ruhigen Seitenstraße, auf demselben Gelände der AWO- Kindertagesstätte Regenbogen, ist die Kindertagesstätte Mathilde zu finden.
Zu Ehren von einer langjährigen Mitarbeiterin, die erst viele Jahre als Erzieherin und später lange Jahre als Leitung hier gearbeitet hat, ist die Kindertagesstätte zu ihrem heutigen Namen gekommen: Mathilde
Die Kita Mathilde hat neben schönen, ansprechend und kindgerecht gestalteten Räumlichkeiten, die zum Spielen und Verweilen einladen, ein großzügiges und schönes Außenspielgelände, welches die Kinder sehr gerne täglich ausgiebig nutzen.
Seit September 2009 besteht ein Förderverein der Kita Mathilde, der unterstützend bei vielseitigen Projekten im Sinne der Kita zur Seite steht.

Kita Mathilde Kinderhande um eine Papierblume
bunt angemalte Kinderhände

Die Anmeldung für diese Einrichtung erfolgt zentral im Rathaus, Amt für Soziales, Zimmer 104.


Kontakt

Wir sind innerhalb der Öffnungszeiten erreichbar und vereinbaren mit Ihnen sehr gerne einen persönlichen Besichtigungstermin.

Kindertagesstätte Mathilde
Sandgasse 86
64347 Griesheim
Telefon: 0 61 55 / 82 89 35
Telefax: 0 61 55 / 82 29 99
mathildekitas-griesheimde
Leitung: Frau Auerswald


Öffnungszeiten

08.00 Uhr – 12.00 Uhr      Regelplatz
07.00 Uhr – 13.00 Uhr      verlängerte Öffnungszeiten
07.00 Uhr – 17.00 Uhr      Ganztagsplatz (montags bis donnerstags)
07.00 Uhr – 16.00 Uhr      Ganztagsplatz (freitags)

Kitaleitung Frau Auerswald und ihre Stellvertreterin Frau Drechsler
v.l.n.r.: Kitaleitung Frau Auerswald und ihre Stellvertreterin Frau Drechsler

Was die Kita Mathilde ausmacht

Der Kindergarten und der Hort erleben hier täglich einen schönen und harmonischen Tagesablauf.
Im täglichen Geschehen gibt es  viele Überschneidungen, wo Hort- und Kindergartenkinder, sowie das Hortteam und das Kindergartenteam ohne Unterschiede zu machen, mit allen Kindern spielen, erleben, forschen und den Tag genießen.
Dieser pädagogische Arbeitsansatz zeichnet unsere Arbeit mit den Kindern hier aus. Wir schauen als Dankeschön dafür, jeden Tag erneut in strahlende und fröhliche  Kinderaugen.

Unser Haus soll für Ihr Kind eine Kommunikations- und Erfahrungsstätte sein.
Jedes Kind bekommt ausreichend Raum und Zeit, um hier mit unserer Begleitung und Unterstützung seine Persönlichkeit entfalten und stärken zu können.
Wir bieten verschiedenste Entwicklungsanreize an, die es dem Kind möglich machen, vielerlei Kompetenzen zu erwerben, zu stärken und sich im eigenen Tempo weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Grundbaustein unserer pädagogischen Arbeit liegt im situationsorientierten Ansatz, das Kind bei seinen Ideen, Bedürfnissen, Wünschen und Fragen entsprechend abzuholen.
Unsere Umwelt gibt uns täglich neue Situationen mit, die erforscht und bewältigt werden wollen. Gemeinsam leben wir den Kindern vor, dass man jeden Tag dazu lernen kann und es menschlich ist Fehler zu machen, um damit adäquat umzugehen zu können.
In einer Lerngemeinschaft zwischen Kindern und Erwachsenen, lernen die Kinder gemeinsam, die Umwelt zu erforschen, ins Gespräch zu kommen, Dinge und Prozesse zu hinterfragen und Lösungen zu finden.
Im Zusammenspiel von Kindergarten, Hort, Kita- Team, Eltern und anderen Institutionen sind wir in einer gemeinsamen Verantwortung zum Wohle des Kindes.
Regelmäßig gelebte Rituale, die sich am Jahreskreislauf orientieren, sind wichtige Ereignisse, die das Tempo im Jahresablauf vorgeben und Sicherheit bieten.

Es ist uns wichtig, den Gruppenzusammenhalt der Kindergartenkinder und die soziale Interaktion mit vielerlei Unternehmungen und Angeboten zu unterstützen. Im Kindergarten finden die ersten wichtigen gesellschaftlich sozialen Erfahrungen für das spätere Leben statt, die eine Idee davon geben sollen, wie man sich im Leben verhält und wie man miteinander umgehen kann.
Im Wochen -Rhythmus wird Entspannung (Traumreise), Rhythmik, Vorschulförderung, Waldbesuche, Spielplatzbesuche, verschiedenste themenbezogene Ausflüge, Turnen, Kochprojekte, und vieles mehr angeboten. Die Musikschule Pepito aus Bensheim bietet jeden Freitag Musikschule für die Kinder an, was privat hinzu gebucht werden kann.
Die Struktur der Gruppenräume mit einem ausgeglichenen und strukturierten Spielangebot soll Anreize zum Spielen, Lernen und zur Kreativität geben. In allen Räumen steht dieselbe Grundausstattung zum Verweilen und Spielen zur Verfügung.

07.00 Uhr  Der Kindergarten Mathilde öffnet und die ersten Kinder werden von ihren Eltern gebracht. In dieser Zeit werden die Kinder  in einem Gruppenraum betreut. Hier können die Kinder gemeinsam den Tag beginnen.

08.00 Uhr  Die Regelöffnungszeit beginnt und alle Kinder kommen in den Kindertagesstätte.
Zu dieser Zeit öffnen sich alle drei Gruppen und alle Kinder befinden sich in ihrer Stammgruppe.

Ab 08.45 Uhr  sind alle Kinder da.  Nun beginnt unser täglicher Morgenkreis mit festen Ritualen und Angeboten  in den einzelnen Gruppen. Im Morgenkreis werden beispielsweise Spielangebote, Wünsche, Regeln und die Anwesenheit für den Tag besprochen, um den Kindern ein sicheres Gruppengefühl zu vermitteln.  In dieser Runde wird auch die jeweilige Einwahl der Kinder für die Gruppen besprochen, was bedeutet, dass alle Kinder im Laufe des Vormittags wechselnd in allen Gruppen spielen können.

Ab 09.15 Uhr  hat jedes Kind die Möglichkeit, sich seine Spielpartner und die Beschäftigung selbst auszusuchen. Dazu hat es freien Zugang zu den Spielen und zu diversen Bastelmaterialien. Die Erzieherinnen begleiten die Gruppe über den Vormittag. Sie helfen den Kindern, sich in der Gemeinschaft zurechtzufinden, unterstützen beim Spiel und geben neue Anreize.
Die Kinder haben vormittags jederzeit die Möglichkeit, ihr mitgebrachtes Frühstück einzunehmen. Ein gemeinsames Frühstück findet bei besonderen Anlässen, zum Beispiel bei Geburtstagen und wenn zusammen gekocht wird, statt. Im Kindergarten Mathilde achten wir auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

Ab 11.00 Uhr  haben die Kinder die Möglichkeit, im Garten zu spielen. Auf dem großen Außengelände stehen Schaukeln und viele andere Spielgeräte zur Auswahl. Bei schlechtem Wetter spielen die Kinder weiterhin in den Gruppen.

Von 11.45 bis 12.00 Uhr  beginnt die Abholzeit der Vormittagsbetreuung des Kindergartens. Ein Großteil der Kinder wird von den Eltern abgeholt.

Ab 12.00 Uhr  treffen sich die Kinder, die zum Mittagessen angemeldet sind, um sich auf die gemeinsame Mahlzeit vorzubereiten. Die Kinder, die in der verlängerten Öffnungszeit angemeldet sind, spielen bis zur Abholung um 13:00 Uhr weiter. Diese Betreuungsform beinhaltet kein Mittagessen, aber die Kinder haben die Möglichkeit ihr Pausenbrot zu essen.

Um 13.00 Uhr  endet die erweiterte Öffnungszeit ohne Mittagessen.
Jetzt sind  die Kinder der Nachmittags- Gruppe im Kindergarten. Dies ist eine ganz normale Spielgruppe, wo normal weiter gespielt werden kann. Kinder, die eine Mittagsruhe und Schlaf benötigen gehen nun in die „Schlafgruppe“, wo sie sich ca. 1 Std. ausruhen können. Im regelmäßigen Gespräch mit den Kindern entwickelt sich die Nachmittagsgestaltung so dass alle Kinder sich mit ihren Wünschen und Ideen wieder finden. Diese Ressource und die Ideenreichtum ist ein großer Gewinn für die ganze Kita.

Ab 15.00 Uhr  wird für die Ganztageskinder ein Snack angeboten. Danach wird wieder gespielt, gesungen oder etwas unternommen, bis für die Kinder der Tag um 17.00 Uhr endet.
Die Kindertagesstätte schließt um 17.00 Uhr.

Es ist uns ein Anliegen, den Gruppenzusammenhalt und die soziale Interaktion mit vielerlei Unternehmungen und Angeboten zu unterstützen. Freude am Lernen zu vermitteln und neue Interessen möglich zu machen. Wir möchten den Hortkindern ein kleines Stück auf Ihrem Lebensweg zur Seite stehen.
Die neuen Kinder der ersten Klassen werden nach den Sommerferien 2 Wochen zur Eingewöhnung von der Schule abgeholt. Bei Bedarf kann auch in die Schule begleitet werden in dieser Zeit.

Ab 7.00 Uhr Ankunft der Hortkinder im Frühdienst der Kita Mathilde

Ab 7.30 Uhr werden die Hortkinder in die Schule geschickt

Ab 11.30 Uhr kommen die ersten Kinder aus der Schule im Hort an.
Nun können die Kinder in Ruhe ankommen.
In ruhiger Atmosphäre können sie sich ausruhen, sich mit Getränken erfrischen, lesen, spielen, erzählen, was sie erlebt haben und sich im Kreis der Gruppe einfach wohl fühlen.

Ab 12.30 Uhr kommen erneut Kinder von der Schule im Hort an.

Ab 13.15 Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen, welches auch gemeinsam von den Kindern mitgestaltet wird.
Wichtige Rituale und Verantwortung übernehmen, wie gemeinsam den Tisch zu decken, Essenskultur einhalten, Gespräche am Tisch und ausreden lassen, fördern den sozialen Zusammenhalt und sollen ein solides Vorbild für Verhalten in der Gesellschaft bieten.

Ab 13.45 Uhr klingt das Mittagessen aus und die Hortkinder räumen gemeinschaftlich auf

Ab 14.00 bis 15.00 Uhr beginnt nun die gemeinsame Hausaufgabenzeit. Hier wird sichergestellt, die bestmögliche Betreuung bei der Erledigung der Hausaufgaben anzubieten. Die Hausaufgaben werden nicht auf Richtigkeit überprüft und die Zeit bleibt längstens auf eine Stunde begrenzt. Die Eltern sind hier aufgerufen, die Hausaufgaben auf Vollständigkeit am Abend zu überprüfen und notfalls noch Hausaufgaben nachzuholen, die nicht geschafft wurden. Länger als eine Stunde Hausaufgaben ist nicht ratsam weil die Konzentration rapide abfällt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich- Ebert- Schule ist die Regelung eine Stunde Hausaufgaben als Empfehlung für uns hier maßgeblich für die Kinder.

In den Ferien findet immer ein buntes Programm mit vielen schönen Unternehmungen statt, was gemeinschaftlich mit den Kindern im Vorfeld abgestimmt wird.

Ab 15.00 Uhr beginnt der Snack für die Hortkinder.

Ab 15.30 Uhr endet der Snack und die Abholzeit/, bzw. die Heimgehzeit der etwas größeren Kinder beginnt. In dieser Zeit kann frei gespielt werden, was sehr gerne genutzt wird, bis der Tag um 17.00 Uhr endet.

Um 17.00 Uhr schließt die Kindertagesstätte.



Eine gute Elternarbeit ist für uns die vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten.
Unser Schwerpunkt liegt hier auf einem wertschätzenden und kooperativen Umgang auf Augenhöhe mit den Eltern.
Eine wichtige Basic- Betrachtung unserer Arbeit liegt in der Ansicht, dass die Eltern Fachleute für ihr Kind sind und wir diesen Prozess begleiten.
Regelmäßige Tür-  und Angel- Gespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende und eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern werden selbstverständlich gelebt. Der Elternbeirat ist regelmäßig mit dem Kindergartenteam im Kontakt.

Hier möchten wir Ihnen unsere wöchentlichen Angebote an die Kinder vorstellen, die sich im Laufe der letzten Jahre aus unseren Angeboten als fester immer wieder kehrender Bestandteil, heraus kristallisiert haben.

1. Der Wald, ein besonderer Ort

Freitags bieten wir für die Kinder der Kita Mathilde einen Waldtag an. Der Ausflug in den Wald ist ein offenes Angebot, d.h., die Kinder dürfen immer wieder aufs Neue entscheiden, ob sie mitgehen möchten oder nicht. Vorbereitung:
Die Abfrage, welches Kind teilnehmen möchte, erfolgt einen Tag vor dem Waldtag in unserem Morgenkreis. Die Kinder kennen diesen Ablauf und diskutieren eifrig mit ihren Freunden und Freundinnen, ob man gemeinsam teilnimmt oder nicht. Durch einen „Waldstempel“ den die Teilnehmerkinder dann verteilt bekommen, steht fest, wer diesmal dran ist.
Die Familien unserer Kita sind darüber informiert, dass die Kinder mit Waldstempel am Waldtag / Freitag,  Teilnehmer sind.
Ein Rucksack mit ausreichend Frühstück und Getränk, robuster wetterfester Kleidung, Matschhose, Regenjacke und festes Schuhwerk, bilden die Grundausrüstung der Kinder.

Sehen, Riechen, Fühlen, Hören und Spüren:

Der Wald ist für Kinder ein ganz besonderer Ort. Ein Ort, an dem intensive Naturerlebnisse möglich sind.
Ein Ort, der Raum für Entdeckungen, Bewegungen und sinnliche Erfahrungen bietet.
Im Wald bemerken Kinder Geräusche und Situationen, die sie sonst selten wahrnehmen: rauschende und "tanzende" Blätter, emsige Ameisen, leises Vogelgezwitscher, Natur in unterschiedlichsten Farben und Formen, lustige und geheimnisvoll aussehende Baumwurzeln oder Pilze, die viele Kinder nur aus Büchern kennen.

Welche Regeln sind einzuhalten?

- Keine Dinge aus dem Wald in den Mund stecken und essen. (Vergiftungsgefahr)
- Nichts abreißen, keine Pflanzen und Äste (Nicht-Abreiß-Regel)
- Immer in Sichtweite und Rufnähe bleiben
- Achtung! Gefahr bei Stöcken, nicht in Gesichtshöhe halten, nicht damit rennen.
- Keine Tiere anfassen
- Pfeife als Signal Ton, 1x stehen bleiben 2x zurückkommen.

Gemeinsam geht mehr:

Im Wald stehen Kinder oft vor neuen Herausforderungen: unebene Wege erfordern Aufmerksamkeit, ein kleiner Bach hindert das Weiterkommen, herabhängende Äste, dichtes Gestrüpp oder auch „steile Abhänge“ müssen bewältigt werden.
Die Kinder probieren im Wald ihre Fertigkeiten aus, sie sind motorisch sehr aktiv und entwickeln im Umgang mit Naturmaterialien eine zunehmende Selbständigkeit, Kreativität und Phantasie.
Dieses alles erleben die Kinder in der Gruppe gemeinsam. Es wird diskutiert und abgestimmt, das stärkt das Sozialverhalten und das Gemeinschaftsgefühl.

Tagesablauf:

Weg in den Wald => Morgenkreis => Waldaufgabe => Freispiel => Frühstück => Angebot => Rückweg


2. Jung trifft Alt im Haus Waldeck

Zwei mal im Monat besuchen wir, mit einer Kleingruppe von der Kindertagesstätte Mathilde, die Bewohner vom Haus Waldeck zur Gymnastikstunde.
Aus einem einmaligen Besuch entstand sehr schnell ein Projekt, was sich reger Teilnahme, Spaß und Freude für alle Beteiligten erfreut.
Vorbereitung:
Die Teilnahme für dieses Angebot ist freiwillig per Einwahl im täglichen Morgenkreis möglich. Die Kinder kennen inzwischen alle das Haus Waldeck und dieser Ausflug ist sehr beliebt.

Begegnungen, Empathie, Freude, Geschichten und Anteilnahme:
Ein Altersheim ist ein Ort, der Begegnungen mit alten Menschen.
Es werden  neue Erfahrungen möglich gemacht, die gesellschaftlich wichtig sind.
Der Umgang mit alten Menschen ist nicht alltäglich für Kinder. In einem schönen Rahmen einer Bewegungsstunde wird ein Zusammentreffen möglich.
Es gibt viele wichtige Eindrücke, wie ein behutsamer, vorsichtiger und einfühlsamer Umgang mit alten Menschen.
Helfen, einfach einen Ball aufzufangen. Gemeinsam lachen und sich über ganz einfache Dinge freuen.
Geschichten und Lieder von „damals“ hören und ins Gespräch kommen.

Gemeinsam geht mehr:
Im Kontext eines solchen Projektes sind die Kinder damit konfrontiert, dass alte Menschen unterschiedlich viel Hilfe brauchen. Kleine Dinge, wie ein Lachen oder ein kleines Gespräch, können sehr viel Freude bereiten und es kann gegenseitig Anteil daran genommen werden.
Gelebte Empathie & Einfühlsamkeit gibt den Kindern und alten Menschen eine Erfahrung, die das „Herz berührt“ und sie verbindet.
Es entstehen kleine Kontakte, die bei jedem Besuch wieder erneuert werden und Verabredungen zum „nächsten Mal“, wenn dann wieder gemeinsam „geturnt“ wird.
Der Ausklang einer solchen Stunde, ist mit Vorfreude, auf einen nächsten Besuch der Kinder angereichert.


3. Vorschulprogramm für zukünftige Schulkinder

Um allen Kindern einen möglichst erfolgreichen Start in die Schule zu ermöglichen, bieten wir einmal die Woche, ein Vorschulprojekt für unsere zukünftigen Schulkinder an. Das Vorschulprojekt startet jedes Jahr nach den Herbstferien neu und wird von zwei Erzieherinnen begleitet.  Zu Beginn wählen sich die Kinder in zwei Gruppen ein und bestimmen ihre Gruppennamen. Dieses Ritual ist für die Kinder sehr wichtig, um ihnen hier eine Art von Gruppengefühl und Sicherheit zu geben. In dieser Gruppenbesetzung finden im Verlauf des laufenden Jahres Ausflüge und unterschiedlichste Projekte statt. Die Kindergruppen treffen sich jeweils einmal die Woche für eine Stunde im Hort, um dort die ersten Übungen zu machen. Hierfür besitzt jedes Kind sein erstes Schulmäppchen, worauf alle Kinder sehr stolz sind. Im Verlauf eines Jahres absolvieren alle Kinder ihren Bleistiftführerschein und ihren Scherenführerschein. Das wöchentliche Treffen im Hort und die Übungen fördern die Konzentration und vermitteln schon einen ersten Eindruck, wie es ist, an einem Tisch zu sitzen und die ersten Übungen zu machen. Dies findet alles in lockerer Atmosphäre statt, ohne Stress, dass jedes Kind sich je nach Befindlichkeit in Ruhe einfinden kann.  Das angebotene Vorschulprogramm lebt durch die Ideen der Kinder, die hier zum Beispiel für Projekte und Ausflüge mit aufgegriffen werden. Feste Veranstaltungen, die wir jedes Jahr, nach Möglichkeit, anbieten sind: Sicherheitsschulung für Kinder von der Feuerwehr, mit anschleißendem Besuch, Polizeibesuch, Walderlebnispfad, DLRG Sicherheitskurs, Landesmuseum und Übungseinheiten zum Thema Verkehrsregeln. In Ausnahmefällen sind die Kurse nicht im Angebot, werden aber dann durch andere ersetzt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Schule sind die Vorschulkinder jeweils zu einem Schnuppertag und zu einem Kennenlerntag in der Friedrich-Ebert-Schule, eingeladen. Diese Veranstaltung wird von unserem Team, an diesen Tagen, in der Schule begleitet. Wenn sich das Kindergartenjahr dem Ende zuneigt, laden wir alle Kinder und Eltern ein. Gemeinsam wird eine Schultüte für alle Kinder gebastelt. Eine Schulkindübernachtung rundet den Ausklang des Kindergartenjahres ab und soll ein Highlight für die Kinder darstellen. Schließlich, am Ende des Kindergartenjahres und zu Beginn unserer Schließzeit, feiern wir mit allen Kindern Abschied. Wir überreichen die gemeinsam gestalteten Schultüten mit vielen guten Wünschen und viel Glück für die Zukunft. Eine Abschlussmappe mit Erinnerungen, Erlebnissen und selbst gebastelten kleinen „ Schätzen“ zur Kindergartenzeit wird überreicht. Ganz am Schluss werden die Kinder und ihre Familien mit einem Konfettiregen am Tor, im Kreis ihrer Gruppe, verabschiedet. Dieses Ritual hat sich in der Vergangenheit durch Anregung von einigen Kindern etabliert und ist auf Wunsch aller Kinder als fester Bestandteil in unsere Rituale aufgenommen worden. Wir hoffen auch am Ende einer langen Kindergartenzeit, in guter Erinnerung zu bleiben.