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Kindertagesstätte Mathilde

Die Kindertagesstätte Mathilde besteht seit 1969 und ist eine der ältesten Kindertagestätten der Stadt Griesheim.
Eingebettet im Wohngebiet, verkehrsgünstig gelegen, in einer ruhigen Seitenstraße, auf demselben Gelände der AWO- Kindertagesstätte Regenbogen, ist die Kindertagesstätte Mathilde zu finden.
Zu Ehren von einer langjährigen Mitarbeiterin, die erst viele Jahre als Erzieherin und später lange Jahre als Leitung hier gearbeitet hat, ist die Kindertagesstätte zu ihrem heutigen Namen gekommen: Mathilde.
Die Kita Mathilde hat neben schönen, ansprechend und kindgerecht gestalteten Räumlichkeiten, die zum Spielen und Verweilen einladen, ein großzügiges und schönes Außenspielgelände, welches die Kinder sehr gerne täglich ausgiebig nutzen.
Seit September 2009 besteht ein Förderverein der Kita Mathilde, der unterstützend bei vielseitigen Projekten im Sinne der Kita zur Seite steht.


Kita Mathilde Kinderhande um eine Papierblume
bunt angemalte Kinderhände

Die Anmeldung für diese Einrichtung erfolgt zentral im Rathaus, Amt für Soziales, Zimmer 104.


Kontakt

Wir sind innerhalb der Öffnungszeiten erreichbar und vereinbaren mit Ihnen sehr gerne einen persönlichen Besichtigungstermin.

Kindertagesstätte Mathilde
Sandgasse 86
64347 Griesheim
Telefon: 0 61 55 / 82 89 35
Telefax: 0 61 55 / 82 29 99
mathildekitas-griesheimde
Leitung: Frau Auerswald
Stelllvertretung: Frau Drechsler


Platzzahlen:

Kindergarten-Plätze:75

Hort-Plätze: 20


Öffnungszeiten

08.00 Uhr – 12.00 Uhr      Regelplatz
07.00 Uhr – 13.00 Uhr      verlängerte Öffnungszeiten
07.00 Uhr – 15.00 Uhr      Mittagsessenplatz
07.00 Uhr – 17.00 Uhr      Ganztagsplatz (montags bis donnerstags)
07.00 Uhr – 16.00 Uhr      Ganztagsplatz (freitags)

v.l.n.r.: Kitaleitung Frau Auerswald und ihre Stellvertreterin Frau Drechsler
v.l.n.r.: Kitaleitung Frau Auerswald und ihre Stellvertreterin Frau Drechsler

Was die Kita Mathilde ausmacht

Der Kindergarten und der Hort erleben hier täglich einen schönen und harmonischen Tagesablauf.
Im täglichen Geschehen gibt es viele Überschneidungen, wo Hort- und Kindergartenkinder, sowie das Hortteam und das Kindergartenteam ohne Unterschiede zu machen, mit allen Kindern spielen, erleben, forschen und den Tag genießen.
Dieser pädagogische Arbeitsansatz zeichnet unsere Arbeit mit den Kindern hier aus. Wir schauen als Dankeschön dafür, jeden Tag erneut in strahlende und fröhliche Kinderaugen.

Unser Haus soll für Ihr Kind eine Kommunikations- und Erfahrungsstätte sein.
Jedes Kind bekommt ausreichend Raum und Zeit, um hier mit unserer Begleitung und Unterstützung seine Persönlichkeit entfalten und stärken zu können.
Wir bieten verschiedenste Entwicklungsanreize an, die es dem Kind möglich machen, vielerlei Kompetenzen zu erwerben, zu stärken und sich im eigenen Tempo weiterzuentwickeln.
Ein wichtiger Grundbaustein unserer pädagogischen Arbeit liegt im situationsorientierten Ansatz, das Kind bei seinen Ideen, Bedürfnissen, Wünschen und Fragen entsprechend abzuholen.
Unsere Umwelt gibt uns täglich neue Situationen mit, die erforscht und bewältigt werden wollen. Gemeinsam leben wir den Kindern vor, dass man jeden Tag dazu lernen kann und es menschlich ist Fehler zu machen, um damit adäquat umzugehen zu können.
In einer Lerngemeinschaft zwischen Kindern und Erwachsenen, lernen die Kinder gemeinsam, die Umwelt zu erforschen, ins Gespräch zu kommen, Dinge und Prozesse zu hinterfragen und Lösungen zu finden.
Im Zusammenspiel von Kindergarten, Hort, Kita- Team, Eltern und anderen Institutionen sind wir in einer gemeinsamen Verantwortung zum Wohle des Kindes.
Regelmäßig gelebte Rituale, die sich am Jahreskreislauf orientieren, sind wichtige Ereignisse, die das Tempo im Jahresablauf vorgeben und Sicherheit bieten.

Es ist uns wichtig, den Gruppenzusammenhalt der Kindergartenkinder und die soziale Interaktion mit vielerlei Unternehmungen und Angeboten zu unterstützen. Im Kindergarten finden die ersten wichtigen gesellschaftlich sozialen Erfahrungen für das spätere Leben statt, die eine Idee davon geben sollen, wie man sich im Leben verhält und wie man miteinander umgehen kann.
Im Wochen -Rhythmus wird Entspannung (Traumreise), Rhythmik, Vorschulförderung, Waldbesuche, Spielplatzbesuche, verschiedenste themenbezogene Ausflüge, Turnen, Kochprojekte, und vieles mehr angeboten.
Die Struktur der Gruppenräume mit einem ausgeglichenen und strukturierten Spielangebot soll Anreize zum Spielen, Lernen und zur Kreativität geben. In allen Räumen steht dieselbe Grundausstattung zum Verweilen und Spielen zur Verfügung.

07.00 Uhr Der Kindergarten Mathilde öffnet und die ersten Kinder werden von ihren Eltern gebracht. In dieser Zeit werden die Kinder in einem Gruppenraum betreut. Hier können die Kinder gemeinsam den Tag beginnen.

08.00 Uhr  Die Regelöffnungszeit beginnt und alle Kinder kommen in den Kindertagesstätte.
Zu dieser Zeit öffnen sich alle drei Gruppen und alle Kinder befinden sich in ihrer Stammgruppe.

Ab 08.45 Uhr  sind alle Kinder da.  Nun beginnt unser täglicher Morgenkreis mit festen Ritualen und Angeboten in den einzelnen Gruppen. Im Morgenkreis werden beispielsweise Spielangebote, Wünsche, Regeln und die Anwesenheit für den Tag besprochen, um den Kindern ein sicheres Gruppengefühl zu vermitteln.  In dieser Runde wird auch die jeweilige Einwahl der Kinder für die Gruppen besprochen, was bedeutet, dass alle Kinder im Laufe des Vormittags wechselnd in allen Gruppen spielen können.

Ab 09.15 Uhr  hat jedes Kind die Möglichkeit, sich seine Spielpartner und die Beschäftigung selbst auszusuchen. Dazu hat es freien Zugang zu den Spielen und zu diversen Bastelmaterialien. Die Erzieherinnen begleiten die Gruppe über den Vormittag. Sie helfen den Kindern, sich in der Gemeinschaft zurechtzufinden, unterstützen beim Spiel und geben neue Anreize.
Die Kinder haben vormittags jederzeit die Möglichkeit, ihr mitgebrachtes Frühstück einzunehmen. Ein gemeinsames Frühstück findet bei besonderen Anlässen, zum Beispiel bei Geburtstagen und wenn zusammen gekocht wird, statt. Im Kindergarten Mathilde achten wir auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

Ab 11.00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, im Garten zu spielen. Auf dem großen Außengelände stehen Schaukeln und viele andere Spielgeräte zur Auswahl. Bei schlechtem Wetter spielen die Kinder weiterhin in den Gruppen.

Von 11.45 bis 12.00 Uhr beginnt die Abholzeit der Vormittagsbetreuung des Kindergartens. Ein Großteil der Kinder wird von den Eltern abgeholt.

Ab 12.00 Uhr treffen sich die Kinder, die zum Mittagessen angemeldet sind, um sich auf die gemeinsame Mahlzeit vorzubereiten. Die Kinder, die in der verlängerten Öffnungszeit angemeldet sind, spielen bis zur Abholung um 13:00 Uhr weiter. Diese Betreuungsform beinhaltet kein Mittagessen, aber die Kinder haben die Möglichkeit ihr Pausenbrot zu essen.

Um 13.00 Uhr  endet die erweiterte Öffnungszeit ohne Mittagessen.
Jetzt sind die Kinder der Nachmittags- Gruppe im Kindergarten. Dies ist eine ganz normale Spielgruppe, wo normal weitergespielt werden kann. Kinder, die eine Mittagsruhe und Schlaf benötigen gehen nun in die „Schlafgruppe“, wo sie sich ca. 1 Std. ausruhen können. Im regelmäßigen Gespräch mit den Kindern entwickelt sich die Nachmittagsgestaltung so dass alle Kinder sich mit ihren Wünschen und Ideen wiederfinden. Diese Ressource und die Ideenreichtum ist ein großer Gewinn für die ganze Kita.

Ab 15.00 Uhr  wird für die Ganztageskinder ein Snack angeboten. Danach wird wieder gespielt, gesungen oder etwas unternommen, bis für die Kinder der Tag um 17.00 Uhr endet.
Die Kindertagesstätte schließt um 17.00 Uhr.

Es ist uns ein Anliegen, den Gruppenzusammenhalt und die soziale Interaktion mit vielerlei Unternehmungen und Angeboten zu unterstützen. Freude am Lernen zu vermitteln und neue Interessen möglich zu machen. Wir möchten den Hortkindern ein kleines Stück auf Ihrem Lebensweg zur Seite stehen.
Die neuen Kinder der ersten Klassen werden nach den Sommerferien 2 Wochen zur Eingewöhnung von der Schule abgeholt. Bei Bedarf kann auch in die Schule begleitet werden in dieser Zeit.

Ab 7.00 Uhr Ankunft der Hortkinder im Frühdienst der Kita Mathilde
Ab 7.30 Uhr werden die Hortkinder in die Schule geschickt

Ab 11.30 Uhr kommen die ersten Kinder aus der Schule im Hort an.
Nun können die Kinder in Ruhe ankommen.
In ruhiger Atmosphäre können sie sich ausruhen, sich mit Getränken erfrischen, lesen, spielen, erzählen, was sie erlebt haben und sich im Kreis der Gruppe einfach wohl fühlen.

Ab 12.30 Uhr kommen erneut Kinder von der Schule im Hort an.

Ab 13.15 Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen, welches auch gemeinsam von den Kindern mitgestaltet wird.
Wichtige Rituale und Verantwortung übernehmen, wie gemeinsam den Tisch zu decken, Essenskultur einhalten, Gespräche am Tisch und ausreden lassen, fördern den sozialen Zusammenhalt und sollen ein solides Vorbild für Verhalten in der Gesellschaft bieten.

Ab 13.45 Uhr klingt das Mittagessen aus und die Hortkinder räumen gemeinschaftlich auf

Ab 14.00 bis 15.00 Uhr beginnt nun die gemeinsame Hausaufgabenzeit. Hier wird sichergestellt, die bestmögliche Betreuung bei der Erledigung der Hausaufgaben anzubieten. Die Hausaufgaben werden nicht auf Richtigkeit überprüft und die Zeit bleibt längstens auf eine Stunde begrenzt. Die Eltern sind hier aufgerufen, die Hausaufgaben auf Vollständigkeit am Abend zu überprüfen und notfalls noch Hausaufgaben nachzuholen, die nicht geschafft wurden. Länger als eine Stunde Hausaufgaben ist nicht ratsam weil die Konzentration rapide abfällt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich- Ebert- Schule ist die Regelung eine Stunde Hausaufgaben als Empfehlung für uns hier maßgeblich für die Kinder.

In den Ferien findet immer ein buntes Programm mit vielen schönen Unternehmungen statt, was gemeinschaftlich mit den Kindern im Vorfeld abgestimmt wird.

Ab 15.00 Uhr beginnt der Snack für die Hortkinder.

Ab 15.30 Uhr endet der Snack und die Abholzeit/, bzw. die Heimgehzeit der etwas größeren Kinder beginnt. In dieser Zeit kann frei gespielt werden, was sehr gerne genutzt wird, bis der Tag um 17.00 Uhr endet.

Um 17.00 Uhr schließt die Kindertagesstätte.


Eine gute Elternarbeit ist für uns die vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten.
Unser Schwerpunkt liegt hier auf einem wertschätzenden und kooperativen Umgang auf Augenhöhe mit den Eltern.
Eine wichtige Basic- Betrachtung unserer Arbeit liegt in der Ansicht, dass die Eltern Fachleute für ihr Kind sind und wir diesen Prozess begleiten.
Regelmäßige Tür-  und Angel- Gespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende und eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern werden selbstverständlich gelebt. Der Elternbeirat ist regelmäßig mit dem Kindergartenteam im Kontakt.


 Der Wald, ein besonderer Ort

Freitags bieten wir für die Kinder der Kita Mathilde einen Waldtag an.
Der Ausflug in den Wald ist ein offenes Angebot, d.h., die Kinder dürfen immer wieder aufs Neue entscheiden, ob sie mitgehen möchten oder nicht.

Vorbereitung:
Die Abfrage, welches Kind teilnehmen möchte, erfolgt einen Tag vor dem Waldtag in unserem Morgenkreis. Die Kinder kennen diesen Ablauf und diskutieren eifrig mit ihren Freunden und Freundinnen, ob man gemeinsam teilnimmt oder nicht. Durch einen „Waldstempel“ den die Teilnehmerkinder dann verteilt bekommen, steht fest, wer diesmal dran ist.
Die Familien unserer Kita sind darüber informiert, dass die Kinder mit Waldstempel am Wald-Tag / Freitag, Teilnehmer sind.
Ein Rucksack mit ausreichend Frühstück und Getränk, robuster wetterfester Kleidung, Matschhose, Regenjacke und festes Schuhwerk, bilden die Grundausrüstung der Kinder.

Sehen, Riechen, Fühlen, Hören und Spüren:
Der Wald ist für Kinder ein ganz besonderer Ort. Ein Ort, an dem intensive Naturerlebnisse möglich sind.
Ein Ort, der Raum für Entdeckungen, Bewegungen und sinnliche Erfahrungen bietet.
Im Wald bemerken Kinder Geräusche und Situationen, die sie sonst selten wahrnehmen: rauschende und "tanzende" Blätter, emsige Ameisen, leises Vogelgezwitscher, Natur in unterschiedlichsten Farben und Formen, lustige und geheimnisvoll aussehende Baumwurzeln oder Pilze, die viele Kinder nur aus Büchern kennen.

Welche Regeln sind einzuhalten?
- Keine Dinge aus dem Wald in den Mund stecken und essen. (Vergiftungsgefahr)
- Nichts abreißen, keine Pflanzen und Äste (Nicht-Abreiß-Regel)
- Immer in Sichtweite und Rufnähe bleiben
- Achtung! Gefahr bei Stöcken, nicht in Gesichtshöhe halten, nicht damit rennen.
- Keine Tiere anfassen
- Pfeife als Signal Ton, 1x stehen bleiben 2x zurückkommen.

Gemeinsam geht mehr:

Im Wald stehen Kinder oft vor neuen Herausforderungen: unebene Wege erfordern Aufmerksamkeit, ein kleiner Bach hindert das Weiterkommen, herabhängende Äste, dichtes Gestrüpp oder auch „steile Abhänge“ müssen bewältigt werden.
Die Kinder probieren im Wald ihre Fertigkeiten aus, sie sind motorisch sehr aktiv und entwickeln im Umgang mit Naturmaterialien eine zunehmende Selbständigkeit, Kreativität und Phantasie.
Dieses alles erleben die Kinder in der Gruppe gemeinsam. Es wird diskutiert und abgestimmt, das stärkt das Sozialverhalten und das Gemeinschaftsgefühl.

Tagesablauf:
Weg in den Wald => Morgenkreis => Waldaufgabe => Freispiel => Frühstück => Angebot => Rückweg

Inzwischen gibt es viele schöne Geschichten von den Abenteuern aus dem Wald zu berichten.
Dieses Ritual ist aus unserem Wochenablauf nicht mehr weg zu denken.


Jung trifft Alt im Haus Waldeck


Mit einer Kleingruppe besuchen wir, zweimal im Monat, die Bewohner vom Haus Waldeck zur Gymnastikstunde.
Aus einem einmaligen Besuch entstand sehr schnell ein Projekt, was sich reger Teilnahme, Spaß und Freude für alle Beteiligten erfreut.

Vorbereitung:
Die Teilnahme für dieses Angebot ist freiwillig per Einwahl im täglichen Morgenkreis möglich. Die Kinder kennen inzwischen alle das Haus Waldeck und dieser Ausflug ist sehr beliebt.

Begegnungen, Empathie, Freude, Geschichten und Anteilnahme:
Ein Altersheim ist ein Ort der Begegnungen mit alten Menschen.
Es werden neue Erfahrungen möglich gemacht, die gesellschaftlich wichtig sind.
Der Umgang mit alten Menschen ist nicht alltäglich für Kinder. In einem schönen Rahmen einer Bewegungsstunde wird ein Zusammentreffen möglich.
Es gibt viele wichtige Eindrücke, wie ein behutsamer, vorsichtiger und einfühlsamer Umgang mit alten Menschen.
Helfen, einfach einen Ball aufzufangen. Gemeinsam lachen und sich über ganz einfache Dinge freuen.
Geschichten und Lieder von „damals“ hören und ins Gespräch kommen.

Gemeinsam geht mehr:

Im Kontext eines solchen Projektes sind die Kinder damit konfrontiert, dass alte Menschen unterschiedlich viel Hilfe brauchen. Kleine Dinge, wie ein Lachen oder ein kleines Gespräch, können sehr viel Freude bereiten und es kann gegenseitig Anteil daran genommen werden.
Gelebte Empathie & Einfühlsamkeit gibt den Kindern und alten Menschen eine Erfahrung, die das „Herz berührt“ und sie verbindet.
Es entstehen kleine Kontakte, die bei jedem Besuch wieder erneuert werden und Verabredungen zum „nächsten Mal“, wenn dann wieder gemeinsam „geturnt“ wird.
Der Ausklang einer solchen Stunde, ist mit Vorfreude, auf einen nächsten Besuch der Kinder angereichert.


Vorschulprogramm für zukünftige Schulkinder

Um allen Kindern einen möglichst erfolgreichen Start in die Schule zu ermöglichen, bieten wir einmal die Woche, ein Vorschulprojekt für unsere zukünftigen Schulkinder an. Das Vorschulprojekt startet jedes Jahr nach den Herbstferien neu und wird von zwei Erzieherinnen begleitet.  Zu Beginn wählen sich die Kinder in zwei Gruppen ein und bestimmen ihre Gruppennamen. Dieses Ritual ist für die Kinder sehr wichtig, um ihnen hier eine Art von Gruppengefühl und Sicherheit zu haben.

In dieser Gruppenbesetzung finden im Verlauf des laufenden Jahres Ausflüge und unterschiedlichste Projekte statt. Die Kindergruppen treffen sich jeweils einmal die Woche für eine Stunde im Hort um dort schon die ersten Übungen zu machen. Hierfür besitzt jedes Kind schon ein erstes Schulmäppchen, worauf alle Kinder sehr stolz sind. Im Verlauf eines Jahres absolvieren alle Kinder ihren Bleistiftführerschein und ihren Scherenführerschein.

Das wöchentliche Treffen im Hort und die Übungen fördern die Konzentration und vermitteln schon einen ersten Eindruck, wie es ist, an einem Tisch zu sitzen und die ersten Übungen zu machen. Dies findet alles in lockerer Atmosphäre statt, ohne Stress, dass jedes Kind sich je nach Befindlichkeit in Ruhe einfinden kann.  Das angebotene Vorschulprogramm lebt durch die Ideen der Kinder, die hier zum Beispiel für Projekte und Ausflüge mit aufgegriffen werden.

Feste Veranstaltungen, die wir jedes Jahr, nach Möglichkeit, anbieten sind: Sicherheitsschulung für Kinder von der Feuerwehr, mit anschließendem Besuch, Polizeibesuch, Walderlebnispfad, DLRG Sicherheitskurs, Landesmuseum und Übungseinheiten zum Thema Verkehrsregeln.

In Ausnahmefällen sind die Kurse nicht im Angebot, werden aber dann durch andere ersetzt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Schule sind die Vorschulkinder jeweils zu einem Schnuppertag und zu einem Kennenlerntag in der Friedrich-Ebert-Schule eingeladen. Diese Veranstaltung wird von unserem Team an diesen Tagen in der Schule begleitet. Wenn sich das Kindergartenjahr dem Ende zuneigt, laden wir alle Kindern und Eltern ein, um gemeinsam eine Schultüte für alle Kinder zu basteln.

Eine Schulkindübernachtung rundet den Ausklang des Kindergartenjahres ab und soll noch einmal ein Highlight für alle Kinder darstellen. Am Ende des Kindergartenjahres und zu Beginn unserer Schließzeit, feiern wir mit allen Kindern Abschied. Wir überreichen die gemeinsam gestalteten Schultüten mit vielen guten Wünschen und viel Glück für die Zukunft und eine Abschlussmappe mit allen Erinnerungen, mit Fotos, Erlebnissen und selbst gebastelten kleinen „Schätzen“ zu ihrer Kindergartenzeit.

Ganz am Schluss werden die Kinder und ihre Familien mit einem Konfettiregen am Tor, im Kreis ihrer Gruppe, nochmals verabschiedet.

Dieses Ritual hat sich in der Vergangenheit durch Anregung von einigen Kindern etabliert und ist auf Wunsch aller Kinder als fester Bestandteil in unsere Rituale aufgenommen worden.

Rhythmik

Die Verbindung von Musik und Bewegung begeistert jedes Kind und fördert zugleich zahlreiche sensorische, emotionale und soziale Fähigkeiten. Die Ursprünge der Rhythmik gehen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit entwickelte der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Emile Jacques- Dalcroze eine körperorientierte Musikpädagogik, welche den Grundstein für die Rhythmik im heutigen pädagogischen und therapeutischen Bereich legte.

Die Rhythmik hat sich heute zu einer umfassenden Wahrnehmungsförderung entwickelt, die darauf zielt, die Kinder in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu unterstützen.

In der Kita Mathilde gehört die Rhythmik zu einem wichtigen Basis-Angebot, was den Kindern besonders viel Spaß bereitet. Mittwochs vormittags haben die Kinder, die sich für dieses Angebot im Morgenkreis per Einwahl entschieden haben, die Möglichkeit, mitzumachen. Gemeinsam im Turnraum angekommen, treffen sich alle Kinder in einem Sitzkreis.

Nach einem gemeinsamen Anfangsritual beginnt die Rhythmikstunde. Orff-Instrumente und selbst gebastelte Instrumente zur Tonerzeugung kommen zum Einsatz. Je nach Jahreszeit, den Wünschen der Kinder, oder auch besonderen Anlässen, entsteht jedes Mal ein besonderes Projekt.  Dieses kann sich über mehrere einzelne Projekt-Tage erstrecken. Es entstehen beispielsweise Klangeschichten zu einer Geschichte aus einem Bilderbuch, Eindrücke über Erlebnisse und auch Gefühle werden „vertont“. Wie klingt eigentlich das Wetter? Wie können die verschiedenen Tiere klingen, wenn sie laufen? Dem Ideenreichtum und der Phantasie der Kinder sind keine Grenzen gesetzt. Die gemeinsam erlebten „Klangstunden“ bereiten allen Kindern sehr viel Freude.


Sprachförderung


„Sprache eröffnet Kindern Welten“


In Anlehnung an das Hanen- Konzept bieten wir hier in der Kita alltagsintegrierte Sprachförderung an.
 
Euli, die Eule und Igor, der Igel, begleiten die Kinder im täglichen Spracherwerb.
Der Einsatz von Handpuppen unterstützt den spielerischen Lernverlauf.
Die Kinder haben einen leichteren Zugang beim Erlernen der deutschen Sprache.

Alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet, dass die „Sprache“ keinen eigenen Themenbereich im Kita-Alltag einnimmt, sondern jedes Thema im Tagesablauf ganz selbstverständlich umrahmt und begleitet.
Sie ist für uns Fachkräfte nicht mehr ein unbewusster Mitläufer der Kommunikation mit den Kindern, sondern der zentrale Punkt, um den wir uns mit den Kindern innerhalb eines Themas beschäftigen. In unserer Arbeit unterscheiden wir zwischen der Sprachförderung in täglich wiederkehrenden Situationen und der Sprachförderung in unterschiedlichen Angeboten.

Sprachförderung in täglichen Standartsituationen:

Begrüßung & Verabschiedung:

Die Begrüßung ist die allererste Gelegenheit des Tages, um das Kind mit seinem Namen anzusprechen. Eine herzliche Begrüßung kann bereits der erste Anlass für einen kleinen Dialog sein. Das Kind spürt, dass es wahrgenommen wird und willkommen ist. Findet mit den Eltern ein kurzer Austausch statt, erkennen diese, dass ihr Kind gesehen, ernst genommen und integriert ist.
Ebenso wichtig wie bei der Begrüßung ist der kurze Austausch mit den Eltern bei der Verabschiedung des Kindes. Wann immer möglich, wird das Kind hier aktiv mit in das Gespräch einbezogen.

Freispielzeit:
Die vorbereitete Umgebung aller Räumlichkeiten und des Außengeländes, entsprechen den heutigen Bedürfnissen der Kinder und den Anforderungen an die Bildungsaufträge. Alle Erfahrungsfelder bieten den Kindern ein sprachanregendes Lernumfeld und laden sie zur Kommunikation und Interaktion ein. Unsere pädagogische Herausforderung liegt darin, dem Kind angemessene, sprachliche Impulse zu geben, und die Sprachförderung der Kinder aufmerksam und intensiv zu begleiten, um den natürlichen Selbstbildungsprozess zu unterstützen. Im kontinuierlichen Dialog mit dem Kind ist es uns Fachkräften wichtig, die geistig-seelischen Bedürfnisse kennenzulernen und aus der achtsamen Beobachtung der Kinder im Spiel künftige Lernimpulse abzuleiten. Kinder erwerben Sprache am besten wenn es nebenbei geschieht, in für sie handlungsrelevanten Situationen, wenn Sprache für sie wichtig und nützlich ist, um mit anderen Kindern zu spielen.

Sprachförderung in täglichen Ritualen und päd. Angeboten:
Im Morgenkreis und Kleingruppen mit Liedern, Fingerspielen... finden den zu bestimmten Themen, Diskussionen und ein Informationsaustausch statt. Dadurch erweitern die Kinder ihren differenzierten Wortschatz. Das logische Denken, der Sprachrhythmus, die Strukturbildung der Sätze und das gegenseitige Verständnis füreinander werden gestärkt.
Bilderbuchbetrachtungen mit Kinderbüchern sind sehr sprachanregend.
Kreativangebote (Malen, Basteln, Musik, Bewegung...) unterstützen die Sprache und das Sprechvermögen sind das Ergebnis des Zusammenspiels aller Sinne.
Durch das Experimentieren, Ausprobieren und Bewegen entsteht die Verbindung zur Sprache, den Begriffen und der Grammatik (z.B. einen Ball auf unterschiedliche Weise werfen).
Durch Projektarbeit, wie künstlerisches Gestalten, Experimentieren, Waldprojekt, Haus Waldeck, Bilderbuchbetrachtung, Kreativangeboten, usw., bieten wir den Kindern immer wieder Gelegenheiten in kleinen Gruppen miteinander zu sprechen. Sie tauschen sich untereinander aus und erklären sich dem Gegenüber in eigenen Worten und Sätzen. Dadurch erweitern sie ihren differenzierten Wortschatz und das logische Denken; die Strukturbildung der Sätze und das gegenseitige Verständnis füreinander werden gestärkt.

Mehrsprachigkeit als Chance:
Mehrere Sprachen zu beherrschen, ist eine wertvolle Fähigkeit im zusammenwachsenden Europa. In Deutschland und auch in unserer Kita wachsen immer mehr Kinder binational & bilingual auf. Sprachenvielfalt befähigt unsere Kinder die Welt mitzugestalten, sie eröffnet Perspektiven, Zugang zu anderen Kulturen und ist ein wichtiger Faktor für Frieden und Toleranz. Der Verlauf der Sprach –und Sprechentwicklung ist bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern im Prinzip ähnlich wie bei einsprachig aufwachsenden Kindern.

Je größer die Kompetenz in der Muttersprache ist, desto schneller und effizienter verläuft der Erwerb der Zweitsprache. Immer mehr Kindergartenkinder tauchen schon frühzeitig in eine zweite Sprache ein und erleben so ihren Alltag. Dabei ist die neue Sprache die Umgangssprache, auch wenn die Kinder sie anfangs noch nicht kennen. Sie erschließen sich die neue Sprache selbst aus dem Zusammenhang, in dem sie gebraucht wird und in ihrem individuellen Lerntempo. So erlernt ein Kind beispielsweise seine Muttersprache im Elternhaus, und die Zweitsprache in der Kindertageseinrichtung.

Das Immersionslernen (Eintauchen in das Sprachbad) überfordert die Kinder nicht, weil die Sprache nicht zum Thema gemacht wird und Wortschatz und Grammatik nicht im Vordergrund stehen.

Musikschule

Kinder früh mit Musik in Berührung zu bringen, ist einer der Grundgedanken von der Musikschule Andreas Stein.
In Kooperation mit der Kita Mathilde bietet Herr Stein die Musikschule im Kindergarten an.
Interessierte Eltern können die Teilnahme ihres Kindes direkt dort buchen.
Der Zugang zur Musik über das eigene Erleben und Tun sowie die grundlegende Bildung in den Bereichen „Musik, Sprache und Bewegung“ stehen jedem Kind offen, unabhängig vom kulturellen Hintergrund.
Kooperationen von Musikschulen mit Kitas und Schulen eröffnen allen Kindern in ihrer gewohnten Umgebung Zugänge zum Musizieren. Ausgehend von einer bestmöglichen musikalischen Grundlagenbildung werden frühe musikalische Fördermöglichkeiten genutzt und Musische Begabungen, Freude, Spiel und Spaß an der Musik gefördert.