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Kindertagesstätte Mathilde

Die Kita Mathilde besteht seit 1969 und ist eine der ältesten Kindertagestätten der Stadt Griesheim.
Eingebettet im Wohngebiet, in einer ruhigen Seitenstraße, ist die Kita Mathilde zu finden.
Zu Ehren einer Erzieherin und Leiterin der Einrichtung, die von 1963 bis 2006 hier gearbeitet hat, ist die Kita in „Mathilde“ umbenannt worden.
Die Kita Mathilde bietet schöne, ansprechende und kindgerecht gestaltete Räumlichkeiten, die zum Spielen und Verweilen einladen.
Ein großzügiges und schönes Außenspielgelände bietet zusätzlich vielerlei Spielmöglichkeiten.
Im September 2009 wurde ein Förderverein für die Kita Mathilde gegründet.



Kita Mathilde Kinderhande um eine Papierblume
bunt angemalte Kinderhände

Die Anmeldung für diese Einrichtung erfolgt zentral im Rathaus, Amt für Soziales, Zimmer 104.


Kontakt

Wir sind innerhalb der Öffnungszeiten erreichbar und vereinbaren mit Ihnen sehr gerne einen persönlichen Besichtigungstermin.

Kindertagesstätte Mathilde
Sandgasse 86
64347 Griesheim
Telefon: 0 61 55 / 82 89 35
Telefax: 0 61 55 / 82 29 99
mathildekitas-griesheimde
Leitung: Frau Auerswald
Stellvertretung: Frau Drechsler


Platzzahlen:

Kindergarten-Plätze:75

Hort-Plätze: 20


Öffnungszeiten

08.00 Uhr – 12.00 Uhr      Regelplatz
07.00 Uhr – 13.00 Uhr      verlängerte Öffnungszeiten
07.00 Uhr – 15.00 Uhr      Mittagsessenplatz (ohne Snack)
07.00 Uhr – 17.00 Uhr      Ganztagsplatz (montags bis donnerstags)
07.00 Uhr – 16.00 Uhr      Ganztagsplatz (freitags)

v.l.n.r.: Kitaleitung Frau Auerswald und ihre Stellvertreterin Frau Drechsler
v.l.n.r.: Kitaleitung Frau Auerswald und ihre Stellvertreterin Frau Drechsler

Was die Kita Mathilde ausmacht

Der Kindergarten und der Hort erleben hier täglich eine schöne und harmonische Zeit.
In den täglichen Begegnungen zwischen Hort & Kindergarten lernen die Hortkinder & Kindergartenkinder viel voneinander.
Es ist uns wichtig, auf die einzelnen Bedürfnisse der Kinder einzugehen und zu zeigen, wie wichtig ihre Meinungen und Gefühle sind.
Dieser pädagogische Arbeitsansatz zeichnet unsere Arbeit mit den Kindern aus. Wir schauen als Dankeschön dafür, jeden Tag erneut in strahlende und fröhliche Kinderaugen.


Die Kita Mathilde als Bildungs- und Erfahrungsstätte bietet jedem Kind die Möglichkeit zur freien Entfaltung & Entwicklung. Wir sehen es als Chance, voneinander wohlwollend zu lernen und vorurteilsfrei aufzuwachsen. Im Sinne der Inklusion gibt es für jeden Menschen eine neutrale Chance, sich interkulturell an der Gesellschaft zu beteiligen. Die Kinder werden als Experten ihres Lebens, Lernens und ihrer eigenen Entwicklung angesehen. Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrer Individualität zu unterstützen, damit sie für die Zukunft gut gewappnet sind, liegt uns am Herzen. Jedes Kind hat das uneingeschränkte Recht auf Gleichbehandlung, so wie auf seelische und körperliche Unversehrtheit und auf ein gewaltfreies Leben.
Der hessische Bildungs-und Erziehungsplan bildet das Fundament unserer pädagogischen Arbeit.


Im Kindergarten finden die ersten wichtigen gesellschaftlich sozialen Erfahrungen für das spätere Leben statt, die eine Idee davon geben sollen, wie man sich im Leben verhält und wie man miteinander umgehen kann.
Um die kindliche Resilienz im Alltag gezielt fördern zu können, sind sich die Erzieher*innen ihrer Rolle als Vorbild sehr bewusst. Sie achten darauf, dass das eigene Handeln sowie die Verbalisierung des Handelns stets positiv sind.
Wie wird Resilienz im Kindergarten gefördert?
Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit eine Krise zu bewältigen und gestärkt daraus hervor zu gehen. Im Alltag fördern wir die Resilienz Fähigkeit, indem wir die Kinder bedingungslos und wertschätzend akzeptieren. Wir schenken ihnen viel Aufmerksamkeit und Zeit.
Die Resilienz Bildung passiert nicht während einer bestimmten angebotenen Aktivität in der Kita. Resilienz ist ein Prozess, der den ganzen Tag passiert. Um diesen Prozess positiv zu beeinflussen, bieten wir Kindern eine anregende Umgebung, die viel Raum und Material zur kreativen Entfaltung mit anderen Kindern bietet. Freispiele, mit der Möglichkeit für eigene Entscheidungsspielräume, sind wichtig für die individuellen Lernerfahrungen von Kindern. Dadurch lernen sie den Umgang mit Problemen oder Schwierigkeiten und entwickeln eigene Fähigkeiten der Problemlösung.

Unsere gruppenübergreifenden Projekte:
Im Wochen Rhythmus wird Turnen, kreatives Gestalten, Vorschulgruppe, Wald-Tag, Spielplatzbesuche, Nordic Walking, verschiedenste themenbezogene Ausflüge und vieles mehr angeboten.

 

07.00 Uhr Die Kita Mathilde öffnet und die ersten Kinder werden von ihren Eltern gebracht. In dieser Zeit werden die Kinder in einem Gruppenraum betreut. Hier können die Kinder gemeinsam den Tag beginnen.

08.00 Uhr Die Regelöffnungszeit beginnt und alle Kinder kommen in die Kindertagesstätte.
Zu dieser Zeit öffnen sich alle drei Gruppen und alle Kinder befinden sich in ihrer Stammgruppe.         

Ab 08.45 Uhr sind alle Kinder da. Nun beginnt unser täglicher Morgenkreis mit festen Ritualen und Angeboten in den einzelnen Gruppen. Im Morgenkreis werden beispielsweise Spielangebote, Wünsche, Regeln und die Anwesenheit für den Tag besprochen, um den Kindern ein sicheres Gruppengefühl zu vermitteln.  In dieser Runde wird auch die jeweilige Einwahl der Kinder für die Klein-Gruppen-Angebote besprochen. Alle Kinder haben die Möglichkeit im Laufe des Vormittags an gruppenübergreifenden Kleingruppenangeboten teilzunehmen.

Ab 09.15 Uhr hat jedes Kind die Möglichkeit, neben angeleiteten Angeboten, sich seine Spielpartner und die Beschäftigung selbst auszusuchen. Dazu hat das Kind freien Zugang zu den Spielen und zu diversen Bastelmaterialien. Die Erzieher*innen begleiten die Gruppen über den Vormittag. Sie helfen den Kindern, sich in der Gemeinschaft zurechtzufinden, unterstützen beim Spiel und geben neue Anreize.
Die Kinder haben vormittags jederzeit die Möglichkeit ihr mitgebrachtes Frühstück einzunehmen. Ein gemeinsames Frühstück findet bei besonderen Anlässen, zum Beispiel bei Geburtstagen und wenn zusammen gekocht wird, statt. Im Kindergarten Mathilde achten wir auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

Ab 11.00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit sich Garten frei zu bewegen. Auf dem großen Außengelände stehen Schaukeln und viele andere Spielgeräte zur Auswahl. Bei schlechtem Wetter, findet ein passend ausgewähltes pädagogisches Angebot für die Kinder in den Gruppen statt.

Von 11.45 bis 12.00 Uhr beginnt die Abholzeit der Vormittagsbetreuung des Kindergartens. Ein Großteil der Kinder wird von den Eltern abgeholt.

Ab 12.00 Uhr treffen sich die Kinder, die zum Mittagessen angemeldet sind, um sich auf die gemeinsame Mahlzeit vorzubereiten. Die Kinder, die in der verlängerten Öffnungszeit angemeldet sind, spielen bis zur Abholung um 13:00 Uhr weiter. Diese Betreuungsform beinhaltet kein Mittagessen, aber die Kinder haben die Möglichkeit ihr Pausenbrot zu essen.

Um 13.00 Uhr endet die erweiterte Öffnungszeit ohne Mittagessen.
Jetzt sind die Kinder der Nachmittags-Gruppe im Kindergarten. Dies ist eine ganz normale Kindergruppe, in der weitere pädagogische Angebote stattfinden. Kinder, die eine Mittagsruhe und Schlaf benötigen, gehen nun in die „Schlafgruppe“. Dort können sie sich etwa eine Stunde ausruhen. In regelmäßigen Gesprächen mit den Kindern entwickelt sich die Nachmittagsgestaltung, so dass alle Kinder sich mit ihren Wünschen und Ideen wiederfinden. Diese Ressource und der Ideenreichtum ist ein großer Gewinn für die ganze Kita.

Ab 15.00 Uhr wird für die Ganztageskinder ein Snack angeboten. Danach finden wieder pädagogische Angebote statt, bis für die Kinder der Tag um 17.00 Uhr endet.
Die Kindertagesstätte schließt um 17.00 Uhr.

Es ist uns ein Anliegen, den Gruppenzusammenhalt und die soziale Interaktion mit vielerlei Unternehmungen und Angeboten zu unterstützen. Freude am Lernen zu vermitteln und neue Interessen möglich zu machen. Wir möchten den Hortkindern ein kleines Stück auf Ihrem Lebensweg zur Seite stehen.
Die neuen Kinder der ersten Klassen werden nach den Sommerferien 2 Wochen zur Eingewöhnung von der Schule abgeholt. Bei Bedarf kann auch in die Schule begleitet werden in dieser Zeit.

Ab 7.00 Uhr Ankunft der Hortkinder im Frühdienst der Kita MathildeAb 7.30 Uhr werden die Hortkinder in die Schule geschicktAb 11.30 Uhr kommen die ersten Kinder aus der Schule im Hort an. In angenehmer Atmosphäre können sie sich ausruhen, mit Getränken erfrischen, lesen, spielen, erzählen, was sie erlebt haben und sich im Kreis der Gruppe einfach wohlfühlen.Ab 12.30 Uhr kommen erneut Kinder von der Schule im Hort an.Ab 13.15 Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen, welches auch gemeinsam von den Kindern mitgestaltet wird.Wichtige Rituale und Verantwortung übernehmen, wie gemeinsam den Tisch zu decken, Essenskultur einhalten, Gespräche am Tisch und ausreden lassen, fördern den sozialen Zusammenhalt und sollen ein solides Vorbild für Verhalten in der Gesellschaft bieten.Ab 13.45 Uhr klingt das Mittagessen aus und die Hortkinder räumen gemeinschaftlich auf. Ab 14.00 bis 15.00 Uhr beginnt nun die gemeinsame Hausaufgabenzeit. Hier wird sichergestellt, die bestmögliche Betreuung bei der Erledigung der Hausaufgaben anzubieten. Die Hausaufgaben werden nicht auf Richtigkeit überprüft und die Zeit bleibt längstens auf eine Stunde begrenzt. Die Eltern sind hier aufgerufen, die Hausaufgaben auf Vollständigkeit am Abend zu überprüfen und notfalls noch Hausaufgaben nachzuholen, die nicht geschafft wurden. Länger als eine Stunde Hausaufgaben ist nicht ratsam, da die Konzentration rapide abfällt. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Schule ist die Regelung, eine Stunde Hausaufgaben, als Empfehlung für uns hier maßgeblich für die Kinder.In den Ferien findet immer ein buntes Programm mit vielen schönen Unternehmungen statt, was gemeinschaftlich mit den Kindern im Vorfeld abgestimmt wird.Ab 15.00 Uhr beginnt der Snack für die Hortkinder.Ab 15.30 Uhr endet der Snack und die Abholzeit bzw. Heimgehzeit der etwas größeren Kinder beginnt. In dieser Zeit kann freigespielt werden, was sehr gerne genutzt wird, bis der Tag um 17.00 Uhr endet.Um 17.00 Uhr schließt die Kindertagesstätte.

 

 

Die Elternarbeit ist eine wichtige Basis für die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte.
Die verschiedensten Familienmodelle der heutigen Zeit geben den Pulsschlag unserer Arbeitsinhalte vor.
Der Schwerpunkt liegt auf einem wertschätzenden und kooperativen Umgang auf Augenhöhe mit den Eltern.
Eltern werden als Fachleute ihrer Kinder angesehen. Sie gehen eine Erziehungspartnerschaft (Kooperation) auf Zeit mit uns ein.
Dies ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe, zum Wohle der Kinder.
Regelmäßige Tür- und Angel-Gespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende und eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern werden sichergestellt.
Der jeweils amtierende Elternbeirat ist regelmäßig mit dem Kita-Team im Kontakt.



Der Wald, ein besonderer Ort

Vorbereitung:
Die Abfrage, welches Kind teilnehmen möchte, erfolgt einen Tag vor dem Waldtag in unserem Morgenkreis. Durch einen „Waldstempel“, den die Teilnehmerkinder verteilt bekommen, steht fest, wer diesmal dran ist.
Die Familien unserer Kita sind darüber informiert, dass die Kinder mit Waldstempel am Wald-Tag / Freitag Teilnehmer sind.
Ein Rucksack mit ausreichend Frühstück und Getränk, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, bilden die Grundausrüstung der Kinder.

Sehen, Riechen, Fühlen, Hören und Spüren:
Der Wald ist für Kinder ein ganz besonderer Ort.
Ein Ort, der Raum für Entdeckungen, Bewegungen und sinnliche Erfahrungen bietet.
Im Wald bemerken Kinder Geräusche und Situationen, die sie sonst selten wahrnehmen: „rauschende“ und "tanzende" Blätter, emsige Ameisen, leises Vogelgezwitscher, Natur in unterschiedlichsten Farben und Formen, lustige und geheimnisvoll aussehende Baumwurzeln oder Pilze, die viele Kinder nur aus Büchern kennen.

Welche Regeln sind einzuhalten?
- Keine Dinge aus dem Wald in den Mund stecken und essen. (Vergiftungsgefahr)
- Nichts abreißen, keine Pflanzen und Äste (Nicht-Abreiß-Regel)
- Immer in Sichtweite und Rufnähe bleiben
- Achtung! Gefahr bei Stöcken, nicht in Gesichtshöhe halten, nicht damit rennen.
- Keine Tiere anfassen
- Pfeife als Signal-Ton, 1x stehen bleiben, 2x zurückkommen.

Gemeinsam geht mehr:
Im Wald stehen Kinder oft vor neuen Herausforderungen: unebene Wege erfordern Aufmerksamkeit, ein kleiner Bach hindert das Weiterkommen, herabhängende Äste, dichtes Gestrüpp oder auch „steile Abhänge“ müssen bewältigt werden.
Die Kinder probieren im Wald ihre Fertigkeiten aus, sie sind motorisch sehr aktiv und entwickeln im Umgang mit Naturmaterialien eine zunehmende Selbständigkeit, Kreativität und Phantasie.
Dieses alles erleben die Kinder in der Gruppe gemeinsam. Es wird diskutiert und abgestimmt, das stärkt das Sozialverhalten und das Gemeinschaftsgefühl.

Kreatives Gestalten

Kinder lieben es frei zu gestalten.
Diese Möglichkeit wollen wir in der Kita Mathilde gezielt anbieten.
Kinder lernen über ihre Sinne, weshalb sie sich ganz direkt mit ihrer Umwelt auseinandersetzen: Babys und Kleinkinder tasten ihr Spielzeug ab und nehmen es in den Mund. Größere Kinder lernen, dass Papier reißen kann und Steine hart sind. Beim Malen entdecken sie, wie sich Farben miteinander mischen lassen und wie sie Spuren mit Farben auf dem Papier hinterlassen können.

Kreativität, Freude, Geschichten und Selbsterfahrung:
Kunst mit Kindern regt verschiedene Bereiche im Gehirn an und das hat zur Folge, dass unsere Kinder sich besser entwickeln.
•    Kinder lernen, sich mit Kunst auszudrücken und Neues zu erschaffen. Das gibt ihnen Selbstvertrauen.
•    Die Vorstellungskraft unseres Nachwuchses entwickelt sich mit jedem neuen Kunstwerk. Sie müssen planen und überlegen und ausprobieren. Das schult auch die Wahrnehmungsfähigkeit.
•    Das Beschäftigen mit Kunst fördert neue Sicht- und Denkweisen. Kinder lernen genauer hinzuschauen, zu überlegen, was ihnen (nicht) gefällt und das im Gespräch zu erklären.
•    Fantasie und Kreativität werden angeregt.
Kunst und kreatives Gestalten mit Kindern ist vielfältig und weit mehr als nur ein Bild malen. Kunst fördert die Kreativität, das Selbstvertrauen und die Vorstellungskraft. Es
bietet die Möglichkeit auf einer ganz neuen Ebene miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnahme für dieses Angebot ist freiwillig, per Einwahl im täglichen Morgenkreis möglich und findet einmal in der Woche gruppenübergreifend statt.


Vorschulprogramm

Um allen Kindern einen möglichst erfolgreichen Start in die Schule zu ermöglichen, bieten wir einmal die Woche, ein Vorschulprojekt für unsere zukünftigen Schulkinder an. Das Vorschulprojekt startet jedes Jahr nach den Herbstferien neu.
Die Kinder treffen sich jeweils einmal die Woche für eine Stunde im Hort, um dort schon die ersten Übungen zu machen. Hierfür besitzt jedes Kind schon ein erstes Schulmäppchen, worauf alle Kinder sehr stolz sind. Im Verlauf eines Jahres absolvieren alle Kinder ihren Bleistiftführerschein und ihren Scherenführerschein.

Das wöchentliche Treffen im Hort und die Übungen fördern die Konzentration und vermitteln schon einen ersten Eindruck, wie es ist, an einem Tisch zu sitzen und die ersten Übungen zu machen. Dies findet alles in lockerer Atmosphäre statt, ohne Stress, dass jedes Kind sich je nach Befindlichkeit in Ruhe einfinden kann.  

Feste Veranstaltungen, die wir jedes Jahr, nach Möglichkeit, anbieten sind: Sicherheitsschulung für Kinder von der Feuerwehr, mit anschließendem Besuch, Polizeibesuch, Walderlebnispfad, DLRG Sicherheitskurs, Landesmuseum und Übungseinheiten zum Thema Verkehrsregeln.
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Schule sind die Vorschulkinder jeweils zu einem Schnuppertag und zu einem Kennenlerntag in der Friedrich-Ebert-Schule eingeladen.

Eine Schulkind-Übernachtung rundet den Ausklang des Kindergartenjahres ab und soll noch einmal ein Highlight für alle Kinder darstellen. Am Ende des Kindergartenjahres und zu Beginn unserer Schließzeit, feiern wir mit allen Kindern Abschied. Wir überreichen die gemeinsam gestalteten Schultüten mit vielen guten Wünschen und viel Glück für die Zukunft und eine Abschlussmappe mit allen Erinnerungen, mit Fotos, Erlebnissen und selbst gebastelten kleinen „Schätzen“ zu ihrer Kindergartenzeit.

Ganz am Schluss werden die Kinder und ihre Familien mit einem Konfettiregen am Tor, im Kreis ihrer Gruppe, nochmals verabschiedet.

Dieses Ritual hat sich in der Vergangenheit durch Anregung von einigen Kindern etabliert und ist auf Wunsch aller Kinder als fester Bestandteil in unsere Rituale aufgenommen worden.


Kinderturnen

Die Verbindung von Musik und Bewegung begeistert jedes Kind und fördert zugleich zahlreiche sensorische, emotionale und soziale Fähigkeiten.

Turnen und Bewegungsangebote sind ein unverzichtbarer Bestandteil für eine ganzheitliche kindliche Entwicklung. Denn je mehr Reize aus dem Bewegungsapparat im Gehirn ankommen, umso besser kann sich ein Kind entwickeln. Eine tolle Möglichkeit für Kinder Zugang zu Sport zu finden ist Kinderturnen. Hier können sie klettern, hüpfen, balancieren und sich mal so richtig austoben.


Sprachförderung

In Anlehnung an das Hanen- Konzept bieten wir alltagsintegrierte Sprachförderung an.
Alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet, dass die „Sprache“ keinen eigenen Themenbereich im Kita-Alltag einnimmt, sondern jedes Thema im Tagesablauf ganz selbstverständlich umrahmt und begleitet wird.
Sie ist für uns Fachkräfte nicht mehr ein unbewusster Mitläufer der Kommunikation mit den Kindern, sondern der zentrale Punkt, um den wir uns mit den Kindern innerhalb eines Themas beschäftigen. In unserer Arbeit unterscheiden wir zwischen der Sprachförderung in täglich wiederkehrenden Situationen und der Sprachförderung in unterschiedlichen Angeboten.

Begrüßung & Verabschiedung:
Die Begrüßung ist die allererste Gelegenheit des Tages, um das Kind mit seinem Namen anzusprechen. Eine herzliche Begrüßung kann bereits der erste Anlass für einen kleinen Dialog sein. Das Kind spürt, dass es wahrgenommen wird und willkommen ist. Findet mit den Eltern ein kurzer Austausch statt, erkennen diese, dass ihr Kind gesehen, ernst genommen und integriert ist.
Ebenso wichtig wie bei der Begrüßung ist der kurze Austausch mit den Eltern bei der Verabschiedung des Kindes. Wann immer möglich, wird das Kind hier aktiv mit in das Gespräch einbezogen.

Freispielzeit:
Die vorbereitete Umgebung aller Räumlichkeiten und des Außengeländes entsprechen den heutigen Bedürfnissen der Kinder und den Anforderungen an die Bildungsaufträge. Alle Erfahrungsfelder bieten den Kindern ein sprachanregendes Lernumfeld und laden sie zur Kommunikation und Interaktion ein. Unsere pädagogische Herausforderung liegt darin, dem Kind angemessene, sprachliche Impulse zu geben und die Sprachförderung der Kinder aufmerksam und intensiv zu begleiten, um den natürlichen Selbstbildungsprozess zu unterstützen. Im kontinuierlichen Dialog mit dem Kind ist es uns Fachkräften wichtig, die geistig-seelischen Bedürfnisse kennenzulernen und aus der achtsamen Beobachtung der Kinder im Spiel künftige Lernimpulse abzuleiten. Kinder erwerben Sprache am besten, wenn es nebenbei geschieht, in für sie handlungsrelevanten Situationen, wenn Sprache für sie wichtig und nützlich ist, um mit anderen Kindern zu spielen.

Sprachförderung in täglichen Ritualen und päd. Angeboten:
Im Morgenkreis und in den vielen unterschiedlichen pädagogischen Angeboten findet ein regelmäßiger Informationsaustausch im Gespräch mit den Kindern statt. Dadurch erweitern die Kinder ihren differenzierten Wortschatz. Das logische Denken, der Sprachrhythmus, die Strukturbildung der Sätze und das gegenseitige Verständnis füreinander werden gestärkt.

Mehrsprachigkeit als Chance:
Mehrere Sprachen zu beherrschen ist eine wertvolle Fähigkeit im zusammenwachsenden Europa. In Deutschland und auch in unserer Kita wachsen immer mehr Kinder binational & bilingual auf. Sprachenvielfalt befähigt unsere Kinder die Welt mitzugestalten, sie eröffnet Perspektiven, Zugang zu anderen Kulturen und ist ein wichtiger Faktor für Frieden und Toleranz. Der Verlauf der Sprach- und Sprechentwicklung ist bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern im Prinzip ähnlich wie bei einsprachig aufwachsenden Kindern.

Das Immersionslernen (Eintauchen in das Sprachbad) überfordert die Kinder nicht, weil die Sprache nicht zum Thema gemacht wird und Wortschatz und Grammatik nicht im Vordergrund stehen.
 

Nordic Walking

Für Kindergartenkinder ab 4 Jahren & Hortkinder bieten wir diese Möglichkeit an.
In Kleingruppen, per Einwahl mit max. 6-7 Kinder und zwei Erzieher*innen, einmal die Woche für eine Stunde, findet das Sport-Angebot im Wald statt.

1. Verbesserung der Körperhaltung:
Nordic Walking unterstützt den Muskel- und Knochenaufbau und verhilft Kindern zu einer stabileren Körperhaltung. Davon profitiert vor allem die Wirbelsäule, die eine wichtige Stützfunktion einnimmt. Nordic Walking stärkt den Rücken, macht fit und sorgt für einen gesunden Ausgleich zum stundenlangen Sitzen.
2. Stärkung des Kreislaufs:
Das Gehen mit Stöcken hält den Kreislauf in Schwung und versorgt die Lunge mit frischem Sauerstoff. Der Ausdauersport fördert außerdem eine gesunde Durchblutung.
3. Motorische Fähigkeiten:
Die Handhabung der Nordic Walking Stöcke schult die motorischen Fähigkeiten und die Geschicklichkeit auf eine ungezwungene und spaßbringende Art und Weise. Die Kleinen lernen, den Einsatz von Armen und Beinen zu koordinieren. Die Konzentration auf einen bestimmten Bewegungsablauf trainiert zudem die Körperwahrnehmung.
4. Kampf gegen Bewegungsarmut:
In der heutigen Zeit leiden viele Kinder unter Bewegungsarmut und infolgedessen an einer schwachen Muskulatur. Gerade für diese Zielgruppe ist Nordic Walking ideal. Die Kinder bewegen sich ohne Leistungsdruck und ohne große Anstrengung durch die Natur. Die Spaziergänge mit den Stöcken sind kein Wettlauf sondern reines Vergnügen ohne Leistungsdruck.
Schon mit etwa drei Jahren sind Kinder dazu in der Lage, den Ausdauersport zu betreiben. Natürlich ist es wichtig, die Technik dabei möglichst spielerisch und kindgerecht zu vermitteln.





Förderverein der Kita Mathilde

Der Förderverein der Kita Mathilde ist über folgende Internetseite zu finden:
https://www.fv-kita-mathilde.de/

Der Förderverein KiTa Mathilde e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Kindertagesstätte Mathilde in Griesheim zu unterstützen und möchte aktiv dazu beitragen, dass die Tage in der KiTa Mathilde noch interessanter gestaltet werden können. Die Kinder im Alter von 3 – 10 Jahren sollen durch zusätzliche Projekte noch mehr gefördert werden und dabei viel Spaß haben.
Mit kurzen, aktuellen Informationen wollen sie ihre Ziele und Arbeit vorstellen.