Sommer. Griesheim. (Er)Leben.

Von Ende Juni bis September entstehen in der Griesheimer Innenstadt am Georg-Schüler-Platz und in der Martin-Luther-Straße Orte des Verweilens, der Begegnung, des Spielens und des gemeinsamen Feierns. 

Vielfältige Events auf dem Georg-Schüler-Platz

Baumkübel zur Beschattung und Sitzgelegenheiten auf dem Georg-Schüler-Platz laden zum Sitzen und Entspannen ein. After-Work-Events, Konzerte, Lesungen, Stammtische zum Diskutieren und viele weitere Veranstaltungen bringen Leben in die Innenstadt.

Ort für Kinder und Familien in der Martin-Luther-Straße

Auch die Martin-Luther-Straße wird rund um den Kinderspielplatz im gleichen Zeitraum temporär umgestaltet. Die Straße wird in diesem Bereich für den Autoverkehr gesperrt und so Raum geschaffen; für Familien und zum Spielen für Kinder. Neben neuen Sitzgelegenheiten werden auch verschiedene Straßen-Spiele zur Verfügung gestellt.
 

Ihre Meinung zur Griesheimer Innenstadt ist gefragt!

Im Rahmen einer Online-Befragung soll die Perspektive der Griesheimerinnen und Griesheimer im Verlauf des Aktionszeitraums erfragt werden. Hier sollen neben der Aufenthaltsqualität auch die wahrgenommene Verkehrssicherheit und Aspekte der Klimaanpassung erfasst werden. Umgesetzt wird die Befragung vom Institut INFRASTRUKTUR & UMWELT aus Darmstadt.

Über folgenden Link können Sie teilnehmen: https://surveys.iu-info.de/164711?lang=de

Veranstaltungsübersicht - Sommer. Griesheim. (Er)Leben.

Detaillierte Infos zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie im Veranstaltungsprogramm, das hier heruntergeladen werden kann:

 Ausführliches Veranstaltungsprogramm

Aktueller Stand zum 06.07.2026: Wir bitten zu beachten, dass es immer wieder zu Veränderungen in der Planung kommen kann. Der aktuellste Stand ist immer auf dieser Seite zu finden.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auch im städtischen Veranstaltungskalender auf der Startseite.

Häufige Fragen zu Veranstaltungen und Aktionen

Während des Reallabors sind verschiedene Aktionen und Veranstaltungen geplant wie Kulturangebote, Aufenthaltsangebote oder Begegnungsformate auch für unterschiedliche Altersgruppen.
Das Programm wird laufend aktualisiert und veröffentlicht. Eine Übersicht finden Sie immer hier. Auch auf den städtischen Social Media-Accounts können Sie sich zu aktuellen Events informieren.
 

Die meisten Angebote können ohne Anmeldung besucht werden. Für einzelne Veranstaltungen kann jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich sein.
Informationen dazu finden Sie jeweils im Veranstaltungsprogramm auf dieser Website.
 

Ja, die Angebote und Veranstaltungen im Rahmen des Reallabors sind kostenfrei zugänglich.
Sollten für einzelne Programmpunkte Ausnahmen gelten, wird dies im Vorfeld in der Veranstaltungsübersicht angekündigt.
 

Ja, Ideen, Anregungen und Beiträge aus der Stadtgesellschaft sind ausdrücklich willkommen. Das Reallabor lebt vom Mitmachen und Ausprobieren.
Wenn Sie selbst eine Idee für eine Aktion oder ein Angebot haben, können Sie sich gerne mit dem Projektteam in Verbindung setzen: umweltamt@~@griesheim.de
 

Bei schlechtem Wetter müssen manche Veranstaltungen abgesagt werden, andere können in Innenräume des Georg-August-Zinn-Haus verlegt werden.

Informationen zu Absagen oder Verschiebungen werden so früh wie möglich über die Website der Stadt bekanntgegeben.

Ja, die Flächen sollen auch außerhalb geplanter Veranstaltungen als öffentliche Aufenthalts- und Begegnungsorte nutzbar sein.
Dabei gelten die allgemeinen Regeln für den öffentlichen Raum und wir bitten zusätzlich mögliche Hinweise vor Ort zu berücksichtigen.
 

Die Martin-Luther-Straße wird rund um den Kinderspielplatz umgestaltet. Neben neuen Sitzgelegenheiten werden auch verschiedene Straßen-Spiele kostenlos zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus sind auch verschiedene Spielaktionen geplant:

  • Freitag, 3. Juli: Die Spielerei Bergstraße lädt ab 13 Uhr zu einer Spieleaktion auf dem Georg-Schüler-Platz ein.
  • Montag, 03 August: Ubuntu, das reisende Haus der Materialien, ist an der Martin-Luther-Straße vor Ort. Ubuntu ist ein umgebauter Bus, gefüllt mit Materialien für kreative Arbeit, einem großen Tisch und einer Werkbank. Vormittags wird der Bus im Rahmen der städtischen Ferienspiele genutzt. Nachmittags sind alle kleinen Griesheimerinnen und Griesheimer eingeladen vorbeizukommen und mitzumachen. Das Angebot ist für die Teilnehmenden natürlich kostenlos.
  • 27. Juli bis 06. August: Auf dem Georg-Schüler-Platz wird eine große Wasserspielbahn (ähnelt einer Murmelbahn mit Wasser statt Murmeln) aufgebaut. Vormittags wird die Bahn von den Ferienspielen genutzt, nachmittags (ab 14 Uhr) darf sie frei bespielt werden. 
  • Kerbsonntag, 30. August: Das Darmstädter Spielmobil bietet nachmittags Spiel und Spaß für Familien auf dem Georg-Schüler-Platz an. 

 

Häufige Frage zum Projekt

Die Sperrungen werden bereits am Montag, 22. Juni, gestellt. Die ersten Veranstaltungen sind eine öffentliche Probe des Blasmusikorchesters am 25. Juni sowie das Auftaktfest am 26. Juni.
Der Aktionszeitraum läuft bis Anfang September.
 

Ein Reallabor ist ein zeitlich begrenzter Testraum im öffentlichen Raum. Ideen für die Umgestaltung der Stadt oder die alternative Nutzung von Straßen und Plätzen können hier praktisch ausprobiert und gemeinsam erlebt werden.
Das Ziel eines Reallabors ist es, Erfahrungen direkt vor Ort und unter realen Bedingungen zu sammeln: Was funktioniert gut? Was wird angenommen? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Die Erkenntnisse helfen dabei, zukünftige Planungen besser an den Bedürfnissen der Griesheimer und Griesheimerinnen auszurichten.
 

Dem Reallabor gingen verschiedene Beteiligungsformate und Gespräche im Kontext des Projektes Klimaquartier Innenstadt-Nord und der Innenstadtentwicklung voraus. Bürgerinnen und Bürger, lokale Akteure, Vereine und weitere Beteiligte hatten bereits die Möglichkeit, Ideen, Hinweise und Perspektiven einzubringen. 
Die Rückmeldungen sind in die Planung des Projekts eingeflossen und bilden eine wichtige Grundlage für die Umsetzung.

Mit dem Reallabor möchte die Stadt Griesheim neue Ideen für eine lebendige, attraktive und zukunftsfähige Innenstadt erproben. Dabei geht es unter anderem um Aufenthaltsqualität, kostenlose Begegnungsorte, Klimaanpassung, kulturelle Nutzung und die Frage, wie öffentliche Räume künftig genutzt und gestaltet werden können.
Das Projekt soll zeigen, welche alternativen Nutzungen für den öffentlichen Raum vorstellbar sind, erproben welche Maßnahmen im Alltag funktionieren und herausfinden wie öffentliche Flächen besser für unterschiedliche Menschen nutzbar gemacht werden können. 
Die Stadt möchte besser verstehen, wie öffentliche Räume künftig gestaltet und genutzt werden können. Dabei geht es unter anderem um Fragen zur Aufenthaltsqualität, Nutzung durch unterschiedliche Altersgruppen, Mobilität, Klimaanpassung und Belebung der Innenstadt.

 

Die Reallabore werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Dabei werden sowohl fachliche Einschätzungen und Beobachtungen als auch Rückmeldungen aus der Bevölkerung berücksichtigt. Erste Ergebnisse der Evaluation sollten im Laufe des Septembers feststehen. 
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur Entwicklung der Flächen und der Innenstadt insgesamt.
 

Die Parkplätze auf dem Georg-Schüler-Platz sowie die vordere Parkplatzreihe in der Friedrich-Ebert-Straße werden für den gesamten Zeitraum gesperrt. Die Behindertenparkplätze werden vom Georg-Schüler-Platz in die Parkbuchten an der Friedrich-Ebert-Schule verlegt. 

Aus Richtung der Hofmannstraße wird die Straße ‚Georg-Schüler-Platz‘ zur Sackgasse für den Autoverkehr. Die Einfahrten der Anwohnenden bleiben natürlich von der Hofmannstraße aus erreichbar. Von Seiten der Friedrich-Ebert-Straße ist keine Durchfahrt mehr möglich.
Die Martin-Luther-Straße wird aus Richtung der Schöneweibergasse zur Sackgasse. Auch hier bleiben natürlich alle Einfahrten der Wohngebäude mit dem Auto erreichbar. Autos auf dem Parkdeck Hofmannstraße können während dieser Zeit wie gewohnt über die Hofmannstraße oder die Heinrich-Moter-Straße abfahren.
Je nach Ergebnis der begleitenden Evaluation ist eine Verstetigung der Maßnahmen möglich, jedoch nicht vorausgesetzt.
 

Fachbereich V - Stadtentwicklung

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