Hohe Waldbrandgefahr: Stadt Griesheim ruft zu besonderer Vorsicht im Wald auf
In weiten Teilen Hessens besteht weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr. Grund ist die anhaltende Trockenheit in Verbindung mit den hochsommerlichen Temperaturen. Das Hessische Forstministerium hat daher die Alarmstufe A ausgerufen.
In den zurückliegenden Monaten blieben wiederholt weite Teile Hessens ohne ergiebigen Regen. Die hohen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung verstärken den Wassermangel. Gras, Laub und das Unterholz sind stark ausgetrocknet und somit leicht zu entzünden.
Was bedeutet das für Griesheim?
Besonders gefährdete Waldbereiche in und um Griesheim werden verstärkt kontrolliert. Die Forstverwaltung stellt die technische Einsatzbereitschaft sicher und steht in engem Austausch mit den örtlichen Brandschutzdienststellen. Im Einzelfall sind vorübergehende Sperrungen von Waldwegen und Waldflächen möglich.
Verhaltenshinweise für Waldbesucherinnen und Waldbesucher
Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich verboten. Zigarettenkippen dürfen nicht achtlos weggeworfen werden, weder aus dem Fahrzeug noch entlang von Straßen und Wegen – es besteht erhöhte Brandgefahr.
Zufahrtswege in die Wälder müssen unbedingt freigehalten werden. Parken ist nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und nicht über trockenem Bodenbewuchs erlaubt.
Feuer ist ausschließlich an ausgewiesenen Grillstellen gestattet, sofern sie nicht gesperrt sind. Es ist darauf zu achten, dass kein Funkenflug entsteht und die Feuerstellen vor dem Verlassen vollständig gelöscht werden.
Einen Brand entdeckt?
Wer Feuer oder eine Rauchentwicklung bemerkt, wählt sofort den Notruf 112 und beschreibt den Standort so genau wie möglich. Hilfreich sind beispielsweise die Nummer eines Rettungspunkts, bekannte Parkplätze, Wegekreuzungen oder andere markante Orientierungspunkte.

