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Stadt will für Konversionsfläche "Süd-Ost" eine ÖPP-Gesellschaft gründen

„Suche nach geeigneten Partnern beginnt“

Wegen der besonderen städtebaulichen Bedeutung des ehemaligen Militärgeländes im Süd-Osten Griesheims streben die Verantwortlichen der Stadt den Erwerb der „Konversionsfläche Süd-Ost“ durch eine städtisch beherrschte Projektentwicklungsgesellschaft an.
„Erstzugriffsoption“ nennt die mit der Stadt Griesheim dabei kooperierende Eigentümerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), dieses Verkaufsverfahren. Hierbei wird den Kommunen ermöglicht, Konversionsprozesse selbst in die Hand zu nehmen, indem sie ein ihnen exklusiv vorbehaltenes Erwerbsrecht ausüben.

Nunmehr sucht die Stadt Griesheim einen konversionserfahrenen und leistungsstarken privaten Projektentwickler für Wohnbauflächen, der daran interessiert ist, sich neben der Stadt als Gesellschafterin an derjenigen GmbH zu beteiligen, die sowohl die erforderliche weitere Planung veranlasst, wie die anschließende Projektentwicklung selbst.

Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl lädt daher jetzt öffentlich interessierte Unternehmen ein, mit der Stadt Griesheim in Kontakt zu treten.

„Das Gelingen der Konversion in Griesheim ist für unsere Stadt von besonderer Bedeutung.
Für mich und für alle politischen Verantwortlichen - quer durch alle politischen Lager - stehen daher die städtebauliche Qualität, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Nachhaltigkeit der künftigen Bebauung absolut im Vordergrund“, so Bürgermeister Krebs-Wetzl.

„Daher erscheint mir eine Kooperation in einer Gemeinschaftsunternehmung mit einem starken Partner für die Stadt Griesheim der richtige Weg zu sein.

Bestärkt werde ich in meiner Auffassung durch die überaus positiven Erfahrungen, welche zwischenzeitlich mit dem vor wenigen Jahren auf den Weg gebrachten „Heidelberger Konversionsmodell“ bei der Entwicklung der dortigen Südstadt gewonnen werden konnten. Die Konversionsstädte Hanau und Babenhausen sind jüngst ebenfalls erfolgreich jenem Konzept einer Kooperation der Stadt mit einem qualifizierten und solventen Privatunternehmen unter dem Dach einer Projektentwicklungsgesellschaft gefolgt und revitalisieren so die dortigen Pioneer- und Babenhausen-Kasernen auf diesem Wege.

Gern würde die Stadt Griesheim auf diese Weise vom Know-how und von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines geeigneten Privatunternehmens bei Planung und Umsetzung profitieren.

Meine Gespräche mit Projektbeteiligten in Heidelberg, Hanau und Babenhausen bestätigen mir, dass wir so den richtigen Weg für unsere Stadt eingeschlagen haben. Deshalb beginnt nun die Suche nach geeigneten Partnern.“ gibt Bürgermeister Geza-Krebs-Wetzl bekannt.

Nach der abschließenden Entwicklung einer professionellen Definition städtischer Ziele sollen in Kürze auf der Grundlage deren zuvor bewerteter Unternehmensdarstellungen und Projektideen ausgesuchte Interessenten zu Partnergesprächen mit Vertretern der Stadt und deren professionellen städtebaulichen und juristischen Beratern eingeladen werden.

Auf der Grundlage jener Verhandlungen soll dann die Auswahl eines Mitgesellschafters in einer Projektentwicklungsgesellschaft erfolgen und die Konditionen der Zusammenarbeit verhandelt und festgelegt werden.

Die Entscheidung, ob und ggf. wie es zu einer derartigen Zusammenarbeit kommt, liegt am Ende bei der Stadtverordnetenversammlung.

Interessierte Unternehmen können sich bereits heute für weitere Informationen und eine etwaige Einladung zu Gesprächsrunden beim Bürgermeister der Stadt Griesheim vormerken lassen. Kontaktdaten des Bürgermeisters und erste Informationen über die „Konversion Süd-Ost“ sind der Homepage der Stadt Griesheim unter www.griesheim.de oder unter www.griesheim-gestalten.de zu entnehmen.