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Informationen zum Saal der Gaststätte Zöllerhannes

Mit dem Weggang des Pächters können diverse Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, die ausschließlich bei Leerstand des Gebäudes ausgeführt werden können.

Seitens der Verwaltung wurden Maßnahmen ermittelt, die sowohl aus brandschutzrechtlichen als auch aus sicherheitsrelevanten Gründen unverzüglich ausgeführt werden sollten. Auch sollten bestimmte technische Anlagen aus funktionalen Gründen modernisiert werden, um die Gefahr auszuschließen, dass Teile der Räumlichkeiten nicht zu einem späteren Zeitpunkt, kurz- oder mittelfristig und über einen längeren Zeitraum, durch Reparaturarbeiten geschlossen werden müssen.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und Bürgermeister Krebs-Wetzl

Die Sanierungsmaßnahmen betreffen die Bereiche Lüftung, Brandschutz, Elektroinstallation sowie die allgemeine Bausubstanz.

Die geschätzten Kosten, die als Investition abgebildet werden, belaufen sich auf rd. 345.000 € inkl. MwSt.

Die Ausführung der Sanierungsarbeiten gestaltet sich als äußerst anspruchsvoll, da die Vereinsnutzung im Saal des Zöllerhannes nicht gestört werden soll. So bleiben dem Fachbereich „Infrastrukturdienste“, dem die Organisationseinheiten „Bauhof“ und „Immobilienmanagement“ angehören, in gewissen Abständen immer nur ein kleines Zeitfenster, um die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten ausführen zu können.

Neben der Modernisierung der Klimaanlage musste im November kurzfristig die vorhandene Brandmeldeanlage ausgetauscht werden. Für die seit dem Jahr 2002 verbaute Brandmeldeanlage war keine gesicherte Ersatzteilversorgung mehr möglich, sie sollte daher erneuert und zugleich um den Bereich der Gaststätte erweitert werden. Störungen im Betrieb hatten im Oktober jedoch dazu geführt, dass die Anlage nicht mehr zur Überwachung von öffentlichen Veranstaltungen geeignet war. Da der Saal Anfang Dezember wieder von den Vereinen genutzt werden soll, musste sie kurzfristig und schneller ersetzt werden als ursprünglich vorgesehen war.

Eine große Erneuerung erfuhr der Saal nun durch die Sanierung des Fußbodens.
Die Bodendielen des Saales sind auf eine Unterkonstruktion aus Holz aufgenagelt, die in Griesheimer Sand liegt. Sie sind durch ihre intensive Nutzung teilweise sehr dünn geworden. Intensiv genutzte Bereiche stellen die Kellnerwege und auch die Tanzfläche dar. Besonders in diesen Bereichen, in denen sich durch geringere bzw. reduzierte Sandmengen zusätzlich Lufteinschlüsse gebildet haben, drohten die Bodendielen durchzubrechen. Da das Entfernen der alten Beläge evtl. die Neuerstellung einer Bodenplatte zur Folge gehabt und dies zu deutlich höheren Kosten geführt hätte, wurde der bestehende Bodenbelag mit neuen Massivholzdielen aus Eiche überdeckt. Auf diese Weise konnte die diffusionsoffene Konstruktion erhalten bleiben.

Die massiven Dielen aus Eiche wurden von den Mitarbeitern des Bauhofes, Jürgen Gernand und Sven Gernand, fachmännisch verlegt. Insgesamt haben die beiden bei der Verlegung rd. 14.500 Schrauben verbaut.

Nachdem die gelernten Zimmermänner die aufgrund der Niveauerhöhung nötig gewordenen Anschlüsse an die Bestandshöhen hergestellt haben, lassen sie nun den Boden ein. Dabei werden die Eichendielen sorgsam und gleichmäßig eingeölt. Der Boden sollte dann etwa 7 Tage nicht betreten werden. Wenn das Öl dann vollständig in das Holz eingezogen und getrocknet ist, müssen noch die Sockelarbeiten ausgeführt werden. Danach sind die Arbeiten am Boden abgeschlossen, der Saal steht den Vereinen damit wieder rechtzeitig zur Nutzung zur Verfügung.

Bürgermeister Krebs-Wetzl nahm die fast abgeschlossenen Arbeiten vor dem Einölen des Bodens in Augenschein. Er stellt fest, dass mit dem neuen Boden der Saal ohne Frage an Optik und Charme gewonnen hat. Für die Veranstaltungen der Vereine und für einen neuen Wirt mit einem guten und ausgereiften Konzept bietet der Saal für die unterschiedlichsten Veranstaltungen einen würdigen und geschmackvollen Rahmen.