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Variante WGG

Konzept der WGG für eine naturverträgliche Nachnutzung der „Konversionsflächen Südost“

Leitbild
„Die alleinige Konzentration auf die „gebaute Stadt“ reicht nicht aus, um die „Stadt“ als den Lebensraum für uns Menschen hinreichend zu definieren. Erst durch die Berücksichtigung der vielfältigen Grünstrukturen werden unsere Städte zu dem, was sie sind, sein wollen und auch sein müssen: attraktive und für uns Menschen nutzbare Lebensräume“.
(aus: Naturschutz und Landschaftspflege in der integrierten Stadtentwicklung. Argumente, Positionen, Hintergründe – Herausgeber: Bundesamt für Naturschutz (BfN), Berlin 2015)

Vorwort
Wie in der Kooperationsvereinbarung mit CDU, BÜNDNIS 90 / GRÜNEN und FDP vom 07.04.2016 beschrieben, will die WGG auf den Konversionsflächen „Wohnbebauung und Einrichtungen für den Gemeinbedarf“ realisieren.

Wohnbebauung

Aufgrund aktueller Informationen („scoping-Termin“), d.h. unter Berücksichtigung der fortgeschrittenen Sukzession in weiten Teilen der randlichen Teilflächen D, H und I, wollen wir die bauliche Entwicklung des Gebietes auf die Teilflächen A, C und F (F1+F2) beschränken.
Entsprechend der „Kooperationsvereinbarung“ will die WGG dort jeweils gemischt belegte Wohngebäude mit geförderten Sozialwohnungen, bezahlbarem Wohnraum (Kaltmiete maxi-mal 8,00 €/m²) und frei finanziertem Wohnraum schaffen. Kfz-Stellplätze sollen den zu er-richtenden Gebäuden (vorwiegend offene Bauweise) zugeordnet werden.

Gemeinbedarfsflächen
Die Teilfläche D stellt eine große, in Teilen mit Wald bestandene Fläche dar, die in Abstimmung mit dem Naturschutz weitgehend erhalten und als Grünfläche mit speziell angepassten Nutzungen (Parkbänke, Brunnen) gestaltet werden soll. Bauflächen in diesem Park (Arbeits-name: August-Euler-Park) stehen in funktionaler Beziehung zu den Nutzungen, zum Bsp.:
•    Gastronomie (Cafe/Bistro, Biergarten) im Zentrum des Parks,
•    Öffentliche WC-Anlage,
•    Fahrrad/E-Bike-Verleih mit Ladestation,
•    Kinderspielplatz (mit WLAN-Hotspot), Boule-Bahnen etc.

Auf Teilfläche I kann durch weitgehende Oberflächenentsiegelung ein Teilbeitrag zum Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft geleistet werden. Anfallender Betonabbruchschutt kann zum Beispiel für die Herrichtung von Habitaten für Amphibien und Vögel verwendet werden. Das Hangargebäude kann begrünt und als Lagergebäude für Vereine und Initiativen einer naturverträglichen Nutzung (ohne Publikumsverkehr) zugeführt werden.

„Tabuflächen“
Flächen, die bereits hohen naturschutzrechtlichen Status genießen, sind die Teilfläche G und weite Teile der Teilfläche H. Dort sollen nur Pflege und Unterhaltung erfolgen.

Verkehrliche Erschließung
Radfahrer und Fußgänger bekommen Vorrang im Gebiet selbst. Es entsteht ein Rundweg mit wassergebundenen Decken („Bessunger Kies“, Natursteinschotter), der an den bestehenden Radweg Nr. 20 angebunden wird.
In der Lilienthalstraße bleibt die Durchfahrt für PKW bestehen, es wird nur der LKW-Verkehr unterbunden. Weder Nehring- noch Groenhoffstraße werden fortgeführt. Einbahnstraßen-Regelungen sollen separat untersucht werden: hierfür ist – unabhängig vom Konversionsprozess – ein Generalverkehrskonzept zu erstellen.

Kontakt für Rückfragen:

WGG - Fraktion
Herr Walter Keller

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