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Konversionsfläche "Süd-Ost"

Stadt will für „Konversionsfläche Süd-Ost“ eine ÖPP-Gesellschaft gründen „Verfahrensinformationen für private Interessenten ab sofort abrufen“



Ab dem kommenden Montag, den 21.08.2017 – 14.00 Uhr, können private Interessenten die Verfahrensunterlagen auf der Homepage der Stadt Griesheim unter www.griesheim.de abrufen und sich als Kooperationspartner bewerben. Eile ist geboten, so Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl: „Wir wollen jetzt zügig „Nägel mit Köpfen“ in Griesheim machen. Qualifizierte Privatunternehmen als Verhandlungspartner sind herzlich willkommen.

Wegen der besonderen städtebaulichen Bedeutung des ehemaligen Militärgeländes im Süd-Osten Griesheims streben die Verantwortlichen der Stadt den Erwerb der „Konversionsfläche Süd-Ost“ durch eine städtisch beherrschte Projektentwicklungsgesellschaft an.
„Erstzugriffsoption“ nennt die mit der Stadt Griesheim dabei kooperierende Eigentümerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), dieses Verkaufsverfahren. Hierbei wird den Kommunen ermöglicht, Konversionsprozesse selbst in die Hand zu nehmen, indem sie ein ihnen exklusiv vorbehaltenes Erwerbsrecht ausüben.

Wie bereits vorab gemeldet, sucht die Stadt Griesheim einen konversionserfahrenen und leistungsstarken privaten Projektentwickler insbesondere für Wohnbauflächen, der daran interessiert ist, sich neben der Stadt als Gesellschafterin an derjenigen GmbH zu beteiligen, die sowohl die erforderliche weitere Planung veranlasst, wie die anschließende Projektentwicklung selbst.

Die Stadt Griesheim wird daher ab kommendem Montag den Interessenten die Teilnahmebedingungen für das nun startende Auswahlverfahren zur Verfügung stellen.

„Das Gelingen der Konversion in Griesheim ist für unsere Stadt von besonderer Bedeutung.
Für mich und für alle politischen Verantwortlichen - quer durch alle politischen Lager - stehen daher die städtebauliche Qualität, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Nachhaltigkeit der künftigen Bebauung absolut im Vordergrund. Wir haben uns sorgfältig auf den Dialog mit privaten Projektentwicklern vorbereitet. Wir freuen uns, dass nun der Dialog mit der Privatwirtschaft startet, weil aus unserer Sicht eine Kooperation in einer Gemeinschaftsunternehmung mit einem starken Partner für die Stadt Griesheim der richtige Weg ist. Da sind sich Politik und Stadtgesellschaft sehr einig“, so Bürgermeister Krebs-Wetzl.

Bestärkt werde ich in meiner Auffassung durch die überaus positiven Erfahrungen, welche zwischenzeitlich mit dem vor wenigen Jahren auf den Weg gebrachten „Heidelberger Konversionsmodell“ bei der Entwicklung der dortigen Südstadt gewonnen werden konnten. Die Konversionsstädte Hanau und Babenhausen sind jüngst ebenfalls erfolgreich jenem Konzept einer Kooperation der Stadt mit einem qualifizierten und solventen Privatunternehmen unter dem Dach einer Projektentwicklungsgesellschaft gefolgt und revitalisieren so die dortigen Pioneer- und Babenhausen-Kasernen auf diesem Wege.

Gern würde die Stadt Griesheim auf diese Weise vom Know-how und von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines geeigneten Privatunternehmens bei Planung und Umsetzung profitieren.

Auf der Grundlage des nun startenden Verfahrens soll dann die Auswahl eines Mitgesellschafters in einer Projektentwicklungsgesellschaft erfolgen und die Konditionen der Zusammenarbeit verhandelt und festgelegt werden.

Die Entscheidung, ob und ggf. wie es zu einer derartigen Zusammenarbeit kommt, liegt am Ende bei der Stadtverordnetenversammlung.

Schon vor einigen Jahren begannen die Gespräche zur Nachnutzung der Konversionsfläche Süd-Ost mit der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben).

In 2011/2012 wurde eine Vereinbarung einer gemeinsamen Rahmenplanung/Masterplanung mit der BImA getroffen, um das Potential der ca. 13 ha großen Fläche (10,3 ha BImA und 2,8 ha TU-Grundstück) auszuloten.

Das Büro Raumwerk aus Frankfurt wurde gemeinsam von der Stadt Griesheim und der BImA für die Erstellung von Planungen ausgewählt, beauftragt und honoriert. Die Rahmenplanung wurde am 17.11.2014 in öffentlicher Sitzung vorgestellt.

Am 19.03.2015 wurden mehrere Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zum Thema Konversion getroffen:

  • Für die ehemals teilweise militärisch genutzten Flächen auf der Gemarkung Griesheim wird nach § 2 BauGB ein Bebauungsplan aufgestellt.
  • Für den Geltungsbereich des in der Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes „Konversion Südost“ wird eine Satzung über eine Veränderungssperre im Sinne von §14 BauGB beschlossen.

Es folgte der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17.09.2015:

  • Die Stadt Griesheim übt die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) eingeräumte Option zum Erstzugriff für die Teilbereiche A, C, D, F, H und I der Konversionsflächen aus.
  • Der Magistrat wird beauftragt, konkrete Verhandlungen mit den zuständigen Vertretern der Bundesanstalt zu führen.

Die Wertermittlung wird durch die Sachverständigen der Abteilung Portfoliomanagement der BImA „auf Basis eines Nachnutzungskonzepts, aus dem sich alle wesentlichen und für die Wertermittlung erforderlichen Daten der geplanten zivilen Nutzung ergeben“, erstellt.

Das Konversionsgelände ist formal noch unbeplant, trotzdem müssen bei der Wertermittlung die späteren Nutzungen festlegt sein.

Die BImA erwartet daher in einem Nachnutzungskonzept konkrete Festlegungen:•Festsetzungen der Art der Bebauung

  • Anordnung der Baufenster
  • Ausmaß künftige Bebauung, Anzahl der Vollgeschosse, GRZ und GFZ
  • Flächenbilanz (Absoluter und prozentualer Anteil von Nettobauland, Verkehrsflächen, Grünflächen, usw.)

Es besteht ggfls. eine Nachzahlungspflicht der Kommune bei späterer Änderung der baurechtlichen Festlegungen.

Das Nachnutzungskonzept musste bis zum Jahresende 2016 erarbeitet, beschlossen und der BImA vorgelegt werden. Das beschlossene NNK wurde am 30.12.2016 der BImA überreicht.

„Suche nach geeigneten Partnern beginnt“


Wegen der besonderen städtebaulichen Bedeutung des ehemaligen Militärgeländes im Süd-Osten Griesheims streben die Verantwortlichen der Stadt den Erwerb der „Konversionsfläche Süd-Ost“ durch eine städtisch beherrschte Projektentwicklungsgesellschaft an.
„Erstzugriffsoption“ nennt die mit der Stadt Griesheim dabei kooperierende Eigentümerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), dieses Verkaufsverfahren. Hierbei wird den Kommunen ermöglicht, Konversionsprozesse selbst in die Hand zu nehmen, indem sie ein ihnen exklusiv vorbehaltenes Erwerbsrecht ausüben.

Nunmehr sucht die Stadt Griesheim einen konversionserfahrenen und leistungsstarken privaten Projektentwickler für Wohnbauflächen, der daran interessiert ist, sich neben der Stadt als Gesellschafterin an derjenigen GmbH zu beteiligen, die sowohl die erforderliche weitere Planung veranlasst, wie die anschließende Projektentwicklung selbst.

Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl lädt daher jetzt öffentlich interessierte Unternehmen ein, mit der Stadt Griesheim in Kontakt zu treten.

„Das Gelingen der Konversion in Griesheim ist für unsere Stadt von besonderer Bedeutung.
Für mich und für alle politischen Verantwortlichen - quer durch alle politischen Lager - stehen daher die städtebauliche Qualität, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Nachhaltigkeit der künftigen Bebauung absolut im Vordergrund“, so Bürgermeister Krebs-Wetzl.

„Daher erscheint mir eine Kooperation in einer Gemeinschaftsunternehmung mit einem starken Partner für die Stadt Griesheim der richtige Weg zu sein.

Bestärkt werde ich in meiner Auffassung durch die überaus positiven Erfahrungen, welche zwischenzeitlich mit dem vor wenigen Jahren auf den Weg gebrachten „Heidelberger Konversionsmodell“ bei der Entwicklung der dortigen Südstadt gewonnen werden konnten. Die Konversionsstädte Hanau und Babenhausen sind jüngst ebenfalls erfolgreich jenem Konzept einer Kooperation der Stadt mit einem qualifizierten und solventen Privatunternehmen unter dem Dach einer Projektentwicklungsgesellschaft gefolgt und revitalisieren so die dortigen Pioneer- und Babenhausen-Kasernen auf diesem Wege.

Gern würde die Stadt Griesheim auf diese Weise vom Know-how und von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines geeigneten Privatunternehmens bei Planung und Umsetzung profitieren.

Meine Gespräche mit Projektbeteiligten in Heidelberg, Hanau und Babenhausen bestätigen mir, dass wir so den richtigen Weg für unsere Stadt eingeschlagen haben. Deshalb beginnt nun die Suche nach geeigneten Partnern.“ gibt Bürgermeister Geza-Krebs-Wetzl bekannt.

Nach der abschließenden Entwicklung einer professionellen Definition städtischer Ziele sollen in Kürze auf der Grundlage deren zuvor bewerteter Unternehmensdarstellungen und Projektideen ausgesuchte Interessenten zu Partnergesprächen mit Vertretern der Stadt und deren professionellen städtebaulichen und juristischen Beratern eingeladen werden.

Auf der Grundlage jener Verhandlungen soll dann die Auswahl eines Mitgesellschafters in einer Projektentwicklungsgesellschaft erfolgen und die Konditionen der Zusammenarbeit verhandelt und festgelegt werden.

Die Entscheidung, ob und ggf. wie es zu einer derartigen Zusammenarbeit kommt, liegt am Ende bei der Stadtverordnetenversammlung.

Interessierte Unternehmen können sich bereits heute für weitere Informationen und eine etwaige Einladung zu Gesprächsrunden beim Bürgermeister der Stadt Griesheim vormerken lassen. Kontaktdaten des Bürgermeisters und erste Informationen über die „Konversion Süd-Ost“ sind der Homepage der Stadt Griesheim unter www.griesheim.de oder unter www.griesheim-gestalten.de zu entnehmen.

Bürgerbeteiligung zur Konversionsfläche „Süd-Ost“

Die Griesheimer Stadtverordnetenversammlung sieht vor, künftig zu wichtigen kommunalen Themen auch Instrumente der aktiven Bürgerbeteiligung anzubieten. Hierbei geht es zunächst um eine umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger und der Abfrage von Meinungen zu bestimmten Themenfeldern. Konkret geht es zunächst um das Thema Konversionsflächen auf Griesheimer Gemarkung. Bis zum Ende des Jahres 2016 musste hierzu ein sogenanntes Nachnutzungskonzept grobe Rahmenfestlegungen beschreiben, die dann im Laufe des Jahres 2017 weiter konkretisiert werden. Hierbei geht es in erster Linie um die Gestaltung, Nutzung und Bebauung der Flächen. Verkehrliche Aspekte werden zwar ebenfalls tangiert, stehen aber dann im weiteren Verlauf der Planungen konkret im Vordergrund.

Nähere Informationen zum bisherigen Geschehen und Aktuelles erhalten Sie hier,
oder unter  www.griesheim-gestalten.de
Auf der hier neue entstandenen Plattform haben Sie auch die Möglichkeit, sich online zu beteiligen. Man kann Fragen und Anregungen an die Verwaltung und die Projektwerkstatt zum Thema Konversion anbringen. 


www.griesheim-gestalten.de Screenshot

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zur Konversionsfläche und ein Anmeldeformular, wenn Sie aktiv bei Bürgerbeteiligungen in Griesheim mitarbeiten möchten.

Start der Bürgerbeteiligung

Im März startete die zweite Stufe der Bürgerbeteiligung Konversion Süd-Ost mit der Durchführung von mehreren moderierten Projektwerkstätten in denen Inhalte der konkreten Bauleitplanung begleitet werden. Hier besteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Anregungen und Handlungsempfehlungen als Vorschläge für die verantwortlichen Stadtverordneten zu erarbeiten.

Hierzu wurden engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die gerne in den Projektwerkstätten verbindlich mitarbeiten wollen. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Bürgerinnen und Bürgern, sowie Anwohnern, Vertretern der Politik, Gewerbe und Verwaltung. Letztere stehen mit Informationen zur Seite, genauso wie eingebundene Planungsbüros und Gutachter.

Die 10 freiwilligen Teilnehmer aus der Bürgerschaft wurden per Losverfahren ermittelt, da die Arbeitsgruppe eine maximale Größe nicht überschreiten darf, um ein qualifiziertes Arbeiten zu ermöglichen. Berücksichtigung fanden auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die sich schon bei der Bürgerversammlung im letzten Herbst gemeldet hatten und somit ihre Bereitschaft zum gemeinsamen Gestalten dieser Stadt kundgetan haben.

Die zwei ersten Projektwerkstätten fanden bereits statt.
Am 28.03.2017 war die Auftaktveranstaltung, am 02.05.2017 wurde eine Ortsbesichtigung durchgeführt. Hier konnten sich die Teilnehmer eine Übersicht der ansionsten nicht freizugänglichen Flächen verschaffen. Am 09.05. 2017 war ein weiteres Treffen im Rathaus zur weiteren Bearbeitung der angegangenen Themen.

Um die Ergebnisse der Bürgerschaft zu präsentieren, trift siech die sogenannte Prjektwerkstatt am 23.5.2017 erneut. Hier soll die ergänzende Bürgerinformationsveranstaltung am 22.6.2017 vorbereitet werden. Zusätzlich können interessierte Bürgerinnen und Bürger auf www.griesheim-gestalten.de sich immer aktuelle Informationen zum Thema Konversion ansehen und auch Fragen stellen sowie Anregungen abgeben.

Sind Sie interessiert, auch künftig mit zu arbeiten? Dann melden Sie sich jeder Zeit an.


Formular Bürgerbeteiligung. PDF


Bitte senden Sie das vollständig ausgefüllte Formular an
Stadtverwaltung Griesheim
-Hauptamt-
Wilh.-Leuschner-Straße 75
64347 Griesheim

oder schreiben Sie uns eine mail an hauptamtgriesheimde.


Bürgerbeteiligung Konversion geht in die zweite Runde - Pressebericht vom 28.03.2017

Am Dienstag, um 18:00 Uhr, war es soweit. Im Sitzungsraum im Rathaus hatten sich die Mitglieder der Projektwerkstatt zum Startschuss zur Stufe 2 der Bürgerbeteiligung Konversion Südost zusammen gefunden.

Mitglieder der Projektwerkstatt

Bei diesem ersten Treffen hatte diese Steuerungsgruppe aus Bürgern, Anwohnern und Vertretern aus Politik und Interessensgruppen die Gelegenheit nach fachlichem Input sich intensiv mit den Nachnutzungsmöglichkeiten auseinander zu setzen.
Es folgen noch weitere Sitzungen der Projektwerkstatt und eine öffentliche Bürgerveranstaltung voraussichtlich am 22. Juni 2017 in der Hegelsberghalle, bei der dann auch die Arbeitsergebnisse der Projektwerkstatt präsentiert werden können.

Zwischenzeitlich kann sich jeder Interessierte auf der neuen Informations- und Bürgerbeteiligungsplattform unter www.griesheim-gestalten.de aktuelle Informationen holen.
Aber auch Fragen an die Verwaltung bzw. Anregungen an die Projektwerkstatt können hier online abgegeben werden.
Die Fragestellungen sowie die Antworten sind dann für Jedermann auf der Plattform ersichtlich. Wer gerne über Neuigkeiten informiert werden möchte, kann sich beim Newsletter registrieren und erhält so automatisch die neuesten Mitteilungen zum Thema Konversion Südost.

Es ist vorgesehen diese Plattform für weitere Onlinebeteiligungen im Konversionsprozess einzusetzen.


Die Bürgerbeteiligung Konversion Südost ist vielfältig - Pressebericht vom 07.03.2017

Der Magistrat musste feststellen, dass zu dem Verfahren der Bürgerbeteiligung einige Missverständnisse aufgetreten sind, die im Zusammenhang mit der Gesamtkonzeption der Bürgerbeteiligung aufgeklärt und näher erläutert werden sollen.
Es steht jetzt die sog. Stufe 2 der Bürgerbeteiligung Konversion Südost an.
Der eigentlichen Bürgerbeteiligung werden sog. Projektwerkstätten vorgeschaltet, die die öffentlichen Bürgerbeteiligungsversammlungen intensiv vorbereiten sollen. Dieses Arbeitsteam verarbeitet Informationen und Interessen und bereitet Konkretisierungen mit Sachverständigen vor.
Um unter dem leider bestehenden Zeitdruck effektiv arbeiten zu können, wurde hierzu eine feste Anzahl an Personen festgelegt. So sollen neben Anwohnervertretern 10 interessierte Personen aus der Bürgerschaft aktiv und kontinuierlich mitarbeiten können. Zusätzlich zu den bisherigen Meldungen erfolgte ein erneuter Aufruf sich für die Mitarbeit zu bewerben. Aus allen Meldungen wird der Magistrat in seiner Sitzung am 13. März 2017 die Teilnehmer per Losverfahren ermitteln. Dies bedeutet selbstverständlich nicht, dass nur diese Personen in den Genuss der Beteiligung kommen.
Der Kern der Bürgerbeteiligung liegt vielmehr in mehreren öffentlichen Bürgerbeteiligungsversammlungen, zu denen natürlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind sich aktiv zu beteiligen. Die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt!
Eine erste Versammlung soll im Juni stattfinden.
Ergänzt wird der gesamte Prozess durch die Möglichkeiten, die eine digitale Bürgerbeteiligung über das Internet bietet. Unter dem Motto „Griesheim gemeinsam gestalten“ wird in Kürze eine Beteiligungs- und Informationsplattform eingerichtet. Dort werden die Informationen aus den Projektwerkstätten, sowie die allgemeinen Informationen zu der Konversion an zentraler Stelle abrufbar sein. Die Bürgerinnen und Bürger können dann über diese Plattform Fragen stellen und in Dialoge eintreten.
In der Sitzung am vergangenen Montag hat der Magistrat einer Auftragsvergabe für den Aufbau und die Nutzung von Modulen für eine Digitale Bürgerbeteiligung an die Darmstädter Firma „Wer Denkt Was“ erteilt, die in Abstimmung mit der Verwaltung intensiv an dem Aufbau arbeiten wird. Diese Plattform wird natürlich auch für weitere Bürgerbeteiligungsverfahren genutzt werden können.
Seien Sie also gespannt und freuen Sie sich mit uns über neue Möglichkeiten und Wege einer aktiven Beteiligung der Bürgerschaft in diesem Entwicklungsprozess.
Alle Inhalte der Bürgerbeteiligung werden den, letztlich verantwortlichen und zuständigen, Mitgliedern Stadtverordnetenversammlung verfügbar gemacht und können somit in dem politischen Entscheidungsprozess Berücksichtigung finden.



Bericht aus dem Magistrat vom 21.02.2016

In dieser Woche stand die Magistratssitzung unter dem Schwerpunktthema Bürgerbeteiligung in Griesheim. In Kürze startet die Stufe 2 der Bürgerbeteiligung zum Thema Konversion Südost. Nachdem zum Ende des Jahres 2016 das Nachnutzungskonzept erarbeitet, vorgestellt und beschlossen wurde, soll nun die konkretere Bauleitplanung vertiefend begleitet werden.
Hierzu werden sogenannte fachlich moderierte Projektwerkstätten angeboten werden, an denen Bürger aktiv zusammen mit Gremienvertretern und Experten mitarbeiten können. Die erste Projektwerkstatt wird Ende März stattfinden. Diese wird um 18.00 Uhr beginnen und ca. 3 Stunden dauern.
Im Magistrat wurden hierzu Details der Organisation und der Inhalte besprochen. Es ist vorgesehen, mehrere dieser Projektwerkstätten zu diesem Thema durchzuführen und über die Ergebnisse auch in Bürgerversammlungen zu informieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf aktiver Mitarbeit.
Zur Ergänzung dieses Angebots soll auch ein Internetportal digitale Möglichkeiten der Beteiligung bieten. Dazu informierte sich der Magistrat über entsprechende Softwaremodule, die über das Internet eine aktive Mitarbeit der Bürgerschaft ermöglichen.
Entsprechend den beschlossenen Anträgen in der Stadtverordnetenversammlung sollen Bürgerbeteiligungsformen ein fester Bestandteil des kommunalen Angebots werden. Hierzu werden im Laufe dieses Jahres auch Leitlinien und Regelungen erarbeitet und etabliert werden.

Im Rahmen der Bauleitplanung der Konversionsflächen ist auch die Vorlage eines naturschutzfachlichen Erhebungsgutachtens erforderlich. Der Auftrag wurde im Magistrat an ein Fachbüro erteilt. Hierbei erfolgt eine ganzjährige Betrachtung der Flora und Fauna auf diesen Flächen, um zu ermitteln, ob und wie Eingriffe in den Lebensraum zu kompensieren sind.

Für das Verfahren zur Änderung von Bebauungsplänen, wofür nach der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) ausschließlich die Stadtverordnetenversammlung zuständig ist, wurden die notwenigen Beschlussvorlagen vorbereitet. Dies betrifft zum Einen die geplante Leichtbauhalle auf dem Gelände des TuS Griesheim und zum Anderen das Geviert für das Bauprojekt Innenstadt.
Öffentliche Beratungen hierzu finden dann in den Ausschusssitzungen in der übernächsten Woche statt.

Wie schon in der letzten Magistratssitzung wurden wieder mehrere Personalentscheidungen für die Kindertagesstätten beschlossen. So konnten mehrere Praktikantinnen nach erfolgreicher Ausbildung nun als Erzieherin eingestellt werden. Für die Betreuung von insgesamt weit über tausend Kindern in den Einrichtungen in Griesheim werden aber weiterhin mehr gut qualifizierte Kräfte gesucht. Stellenausschreibungen finden sich dabei fast ganzjährig auf der Internetseite der Stadt Griesheim unter www.griesheim.de

Im Rahmen seiner Mitteilungen berichtete Geza Krebs-Wetzl über seine ersten Wochen im Amt als Bürgermeister und eine Vielzahl an angestoßenen Projekten und geführten Gesprächen. Die laufenden, wichtigen, großen Projekte lassen derzeit kaum noch Lücken im Terminkalender. Er bittet dabei um Verständnis, wenn externe Terminanfragen nicht in jedem Fall innerhalb sehr kurzer Zeit erfüllt werden können. Er sei trotzdem sehr bemüht, allen Anfragen immer gerecht zu werden.

Abschließend erfolgte der Hinweis, dass am kommenden Donnerstag, ab 16.30 Uhr, die närrische Stürmung des Rathauses seitens der karnevaltreibenden Vereine angekündigt ist. Trotz aller Bemühungen der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehe zu befürchten, dass die Schlacht auch in diesem Jahr wieder verloren werden könnte und die Narren bis zum Aschermittwoch die Schlüsselgewalt über das Rathaus erlangen werden. Zum traditionellen Rathaussturm auf dem Rathausvorplatz sind alle Bürgerinnen herzlich eingeladen.

Kürzlich fand in der Hegelsberghalle Griesheim eine Bürgerversammlung mit Bürgerbeteiligung zum Thema „Konversion Südost“ statt. Die Stadtverordnetenvorsteherin, Martina Bott, begrüßte zu Beginn die rund 250 interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der erste Stadtrat, Klaus Rinecker, in Vertretung für Frau Bürgermeisterin Gabriele Winter, erläuterte kurz die Begrifflichkeiten und Rahmenbedingungen zum Thema Konversion und übergab dann die Moderation des restlichen Abends an die Moderatorin Dagmar Gebhardt.  Sie stellte den bisherigen Verlauf der Gespräche mit der BImA und Beschlüsse aus der Stadtverordnetenversammlung vor. Es folgten eine Darstellungen zum Ablauf des heutigen Abends und zum Verfahren der Bürgerbeteiligung und zu den geplanten zeitlichen Abläufen zur Entwicklung der Konversionsflächen.

Danach präsentierte Frau Gebhardt die insgesamt 8 Varianten der Fraktionen und Anwohnerinitiativen, die bei der Stadt Griesheim zuvor eingingen, in kurzer Form. Anschließend wurden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, an den einzelnen Informationsständen der Varianten ihre Meinung, ob positiv oder negativ, kund zu tun.

Moderationshelfer/innen nahmen die Anregungen und Kritikpunkte auf und fixierten diese an Pinnwänden. Vertreter der einzelnen Planungsvarianten stellten im direkten Gespräch nochmals ihre Überlegungen zur möglichen Nutzung der Flächen dar.

Nach ca. 45 Minuten regem Austauschs mit den Bürgern bat Frau Gebhardt die Bürgerschaft um Aufmerksamkeit und besprach nun reihum die Ergebnisse der aktiven Bürgerbeteiligung.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten ihren Ausführungen. Teils kamen die Vertreter der einzelnen Varianten zu Wort und erläuterten ihre Eindrücke.
Die Bürgerversammlung wurde von Frau Bott gegen 21 Uhr mit dem Dank an die interessierte Bürgerschaft und die Vertreter beendet.

Eine Auswertung der Bürgerbeteiligung und Zusammenfassung wird in den nächsten Tagen erfolgen. Frau Gebhardt wird zudem die Ergebnisse in der Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses am 13.12.2016 der Öffentlichkeit vorstellen. 


Bürgermeister
Geza Krebs-Wetzl

Wilhelm-Leuschner-Straße 75
64347 Griesheim
Telefon: 0 61 55 / 701 - 201
Telefon: 0 61 55 / 701 - 202
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