Informationen zum Traubenkraut

Im Griesheimer Neubaugebiet "Süd" (zwischen Oberndorferstraße, Odenwaldstraße und Südring) breitet sich derzeit das Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia ) invasionsartig aus. Die Pollen des spätblühenden Traubenkrautes (Juli bis Oktober) können sehr starke allergische Reaktionen bis hin zu Asthmaanfällen verursachen. Bei entsprechenden Symptomen im genannten Zeitraum sollte der behandelnde Arzt auf diese Pflanze hingewiesen werden.
Die Pflanze wächst vorzugsweise auf gestörten offenen Böden, z.B an Straßenrändern, in Neubaugebieten oder auf Schutthalden.

Traubenkraut in Griesheim

Wie seit Langem bekannt, hat Griesheim dem "Traubenkraut", einer eher unscheinbaren Pflanze, die es aber in sich hat, den Kampf angesagt. Denn Pollen der "Ambrosia artemisiifolia" (wissenschaftlicher Name) können heftige Allergien auslösen. Die Blühzeit geht bis in den Oktober hinein. In der Schweiz wird die Pflanze daher massiv bekämpft. Nachdem im Umweltamt Erkenntnisse über das Vorkommen bekannt wurden, sind Maßnahmen ergriffen worden: Informationen an die Anwohner, örtliche Ärzte und die Bevölkerung, Mähaktionen durch den Bauhof und eine wissenschaftliche Begleitung. Neben dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde auch das Gesundheitsamt und Nachbarstädte über das Traubenkraut informiert.

Beschreibung der Pflanze

Das Traubenkraut erreicht eine Größe von 30 bis 150 Zentimetern. Die Jungpflanzen erinnern an junge Tomatenstauden. Die Stängel sind stark behaart. Die Pflanze hat ein tief geschlitztes hellgrünes Blatt und stecknadelkopfgroße, kugelige unscheinbare, grünlich-gelbe Blütenköpfe, die in Trauben an den Triebenden sitzen. Die Blüten treten erst ab Ende Juli, Anfang August auf.

Deutlich sichtbar infolge von starkem Wachstum wird die Pflanze im Juni. Die Pflanze sollte nach Möglichkeit mit Wurzeln herausgerissen werden. Ansonsten ist eine Mahd dringend zu empfehlen. Optimalerweise findet die Mahd vor der Hauptblüte statt. So kann ein starker Pollenflug vermieden werden. Die Entsorgung der Pflanzen sollte nicht über den Kompost oder Biomüll erfolgen. Ein Verpacken in eine z.B. Tüte und Entsorgung über den Restmüll wird empfohlen.

Informationen bekommen Sie an folgenden Stellen:

im Internet unter:
www.ambrosiainfo.de

Umweltamt Stadt Griesheim für Griesheim
Tel.: 0 61 55 / 701-242 (allgemeine Auskünfte)

Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Tel.: 0 61 51 / 8 81 22 19 (fachliche Auskünfte)

Gesundheitsamt 
Tel.: 0 61 51 / 3 30 90 (Gesundheitliche Auskünfte)


Fachbereich V - Stadtentwicklung

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